Alien 3

Alien 3 (1992) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von David Fincher und der dritte Teil der Alien-Filmreihe. Hauptdarstellerin ist wie in den VorgÀngerfilmen Sigourney Weaver.

Nachdem Ellen Ripley, die kleine Newt, Soldat Hicks und der Android Bishop von LV 426 entkommen sind und sich mit dem Raumschiff USS Sulaco auf dem RĂŒckweg zur Erde befinden, bricht wegen des sĂ€urehaltigen Blutes eines Facehuggers („Gesichtsumklammerer“, der Menschen zu Wirten des Aliennachwuchses macht) auf einem Zwischendeck ein Feuer aus. Eine Rettungskapsel wird abgesprengt und macht auf dem Planeten Fiorina, auf dem sich nur „Fury 161“, eine Strafkolonie fĂŒr Schwerstverbrecher befindet, eine Bruchlandung. Corporal Hicks stirbt bei der Bruchlandung durch Aufspießen durch einen Sicherheitspfeiler, wĂ€hrend Newt im Hyperschlaf ertrinkt; der Android Bishop ist bis zur FunktionsunfĂ€higkeit zerstört. Neben Ripley ĂŒberlebt die Landung nur ein Facehugger, der sich in einem Rottweiler schnell einen neuen Wirt sucht. Das kurz darauf schlĂŒpfende Alien wĂ€chst rasch und beginnt die Strafgefangenen zu dezimieren. Diese fĂŒhren ein mönchisches Leben als AnhĂ€nger einer apokalyptischen Religion und sind durch das Auftauchen einer Frau mehr als irritiert. Feindseligkeit schlĂ€gt Ripley entgegen, die sich noch verstĂ€rkt, als GerĂŒchte kursieren, dass sie ein Alien eingeschleppt habe.

Nur der behandelnde Arzt Clemens scheint Ripley bei der Alienjagd zu unterstĂŒtzen, und so entsteht in der endzeitlichen Abgeschiedenheit des Hochsicherheitslagers eine Liebesbeziehung zwischen den beiden. Clemens wird jedoch nach kurzer Zeit von der Kreatur getötet, und so gelangt Ripley erstmals in Reichweite des Aliens. Dabei stellt sie fest, dass das Wesen sie nicht anrĂŒhrt. Dieser Vorfall und der sich verschlechternde Gesundheitszustand von Ripley veranlassen sie zu einem Körperscan, der den Grund enthĂŒllt, warum das Alien sie verschont hat: In ihrem Körper entwickelt sich eine Alien-Königin, die in wenigen Stunden ihren Brustkorb durchstoßen und sie somit töten wird. Allerdings sieht Ripley in ihrem eigenen Untergang zugleich die Chance auf Rettung der anderen. Da das ausgewachsene Alien sie nicht angreifen wird, locken Ripley und die mittlerweile solidarischen Strafgefangenen das Tier in den Hochofen der Kolonie. Dort ĂŒbergießen sie die Kreatur mit Tonnen flĂŒssigen Bleis. Doch das Alien befreit sich aus der glĂŒhenden Masse. Ripley kann es dennoch vernichten, indem sie, durch einen Hinweis eines Überlebenden, die Sprinkleranlage auslöst. Das bleiĂŒberzogene Monster zerbirst durch die jĂ€he AbkĂŒhlung des Metalls.

Als Minuten spĂ€ter ein Rettungsteam eintrifft, gibt man Ripley zu verstehen, dass man die Alien-Königin aus ihrem Brustkorb entfernen und töten wolle. Doch Ripley kennt die wahren Absichten des Konzerns, der das Team geschickt hat: Man will die unzĂ€hmbare Kreatur gefangen setzen und als biologische Waffe nutzen. Ripley sieht nur einen Ausweg, um die Menschheit vor einer noch grĂ¶ĂŸeren Katastrophe zu bewahren: Sie lĂ€sst sich selbst in den Schmelzofen fallen. Im Fallen schlĂŒpft die Königin, doch Ripley packt sie und reißt sie mit in den Tod.

    Sigourney Weaver: Ellen Ripley
    Charles Dance: Clemens
    Charles S. Dutton: Dillon
    Lance Henriksen: Bishop
    Pete Postlethwaite: David
    Paul McGann: Golic
    Brian Glover: Andrews
    Ralph Brown: Aaron

Bild:
„Sigourney Weaver 1989 (cropped)“ von photo by Alan Light. Lizenziert unter CC BY 2.0 ĂŒber Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sigourney_Weaver_1989_(cropped).jpg#/media/File:Sigourney_Weaver_1989_(cropped).jpg

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