Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (Originaltitel Alien) ist ein amerikanisch-britischer Science-Fiction-Horrorfilm aus dem Jahr 1979 und der Beginn der gleichnamigen Filmreihe. Er gilt mit seinen von HR Giger geschaffenen Wesen und Umgebungen als einer der visuell beeindruckendsten Filme des modernen Kinos und leitete eine ganze Reihe von Alien-Filmen ein. Außerdem verhalf er mit Sigourney Weaver erstmals einer Frau zum Durchbruch im Actiongenre.


Im Jahr 2122 ist das Raumschiff Nostromo, ein Erzfrachter der Firma Weyland-Yutani, nach einer langen Reise durch den Weltraum auf dem RĂŒckweg zur Erde, als es ein Funksignal von einem weitab vom Heimatkurs liegenden unbewohnten Himmelskörper bei Zeta2 Reticuli auffĂ€ngt.
MU/TH/UR (gesprochen wie das englische „mother“, ĂŒbersetzt: „Mutter“), der Zentralcomputer des Raumschiffs, Ă€ndert selbsttĂ€tig den Kurs und weckt die Besatzung, die sich bis dahin im KĂ€lteschlaf befunden hat. Das Signal wird zunĂ€chst als Notsignal interpretiert. Aufgrund eines allgemeinen Protokolls ist man dazu verpflichtet, dem Sender Hilfe zu leisten.
Die Crew landet auf dem unwirtlichen Mond (Acheron) LV-426, um der Ursache des Funksignals auf den Grund zu gehen. ZunĂ€chst entdeckt sie das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs und in dessen Innerem das versteinerte Skelett des anscheinend einzigen Besatzungsmitgliedes. In einem weiteren Gewölbe findet Kane, ein Besatzungsmitglied, eine Ansammlung großer, eiförmiger Gebilde.
Zwischenzeitlich kommt beim dritten Offizier Ellen Ripley, die an Bord des Landungsbootes das aufgefangene Signal analysiert, der Verdacht auf, es handle sich bei dem Signal eher um ein Warn- als um ein Notsignal. Doch der Wissenschaftsoffizier Ash geht nicht auf ihre Bedenken ein.
Neugierig nĂ€hert sich Kane einem der Gebilde, in dessen Innerem sich etwas bewegt. Das Ei öffnet sich, etwas schießt heraus, durchbricht Kanes Helmvisier und umklammert seinen Kopf. Dallas und Lambert bringen Kane zum Landefahrzeug zurĂŒck. Ripley verweigert unter Berufung auf die QuarantĂ€nevorschriften den dreien den Zugang, doch Ash widersetzt sich ihrem Befehl und lĂ€sst sie herein. Auf der Krankenstation gelingt es nicht, den Fremdorganismus zu entfernen, da dieser seinen Schwanz um Kanes Hals gewickelt hat und bei einem Entfernungsversuch das Opfer zu erwĂŒrgen droht. Zudem scheint das Blut des Organismus aus einer unbekannten, hochkonzentrierten SĂ€ure zu bestehen. Die Crew macht sich auf den RĂŒckweg zur Erde. Nach einer gewissen Zeit bemerken Dallas, Ash und Ripley, dass der Fremdorganismus tot von seinem Opfer abgefallen ist. Kane erwacht und scheint sich erholt zu haben.
Einige Zeit spĂ€ter bricht unerwartet und gewaltsam ein kleines Wesen aus dem Brustkorb von Kane, der ihm als Wirt diente, und verschwindet in den dĂŒsteren, labyrinthartigen GĂ€ngen des Schiffes.
Die Crew ist schockiert, entschließt sich aber schließlich, das Wesen zu jagen. Es stellt sich heraus, dass das Wesen sich hĂ€utet und enorm schnell wĂ€chst. Es tötet ein Mitglied nach dem anderen, wobei es in den dunklen GĂ€ngen und VentilationsschĂ€chten wie aus dem Nichts zu kommen scheint.
Nachdem auch Dallas dem Alien zum Opfer gefallen ist, zeigt sich, dass Ash ein Android ist und im Auftrag von Weyland-Yutani das extraterrestrische Wesen („Alien“), von dessen Existenz die Gesellschaft offensichtlich wusste, zur Erde bringen sollte. Wie Ripley vom Hauptcomputer „Mutter“ erfĂ€hrt, war der Abstecher zu dem Planeten beabsichtigt. Laut Ash und den verschlĂŒsselten Daten des Hauptcomputers sei die Crew ersetzbar. Ripley, Parker und Lambert beschließen, das Schiff aufzugeben und mit dem Rettungsboot zu fliehen. Bei der Vorbereitung der Flucht werden Parker und Lambert jedoch vom Alien getötet.
Die einzige Überlebende ist Ripley. In einem letzten verzweifelten Versuch, die scheinbar unbesiegbare Bestie zu töten, aktiviert sie den Selbstzerstörungsmechanismus der Nostromo und entkommt mit dem Bordkater Jones in das Rettungsboot Narcissus. Aus der Ferne sieht Ripley mit an, wie die Nostromo durch eine gigantische Explosion zerstört wird. Doch die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer – das Alien ist nicht etwa vernichtet, sondern kauert in einer Nische des Rettungsbootes. Am Ende gelingt es Ripley, das Alien durch Öffnen der Ausstiegsluke und die dadurch entstehende explosive Dekompression aus dem Rettungsboot zu blasen und durch den Antriebsstrahl zu töten. In der Hoffnung auf eine ferne Rettung begibt sich Ripley in die KĂ€lteschlafkapsel.

    Sigourney Weaver: Ellen Louise Ripley
    Tom Skerritt: Captain Arthur Dallas Coblenz
    Ian Holm: Ash
    Harry Dean Stanton: Samuel Elias Brett
    John Hurt: Gilbert Ward Kane
    Veronica Cartwright: Joan Marie Lambert
    Yaphet Kotto: Dennis Monroe Parker
    Bolaji Badejo: Alien (KostĂŒm)
    Helen Horton: „Mutter“ (Stimme)





Bild:
„Sigourney Weaver 1989 (cropped)“ von photo by Alan Light. Lizenziert unter CC BY 2.0 ĂŒber Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sigourney_Weaver_1989_(cropped).jpg#/media/File:Sigourney_Weaver_1989_(cropped).jpg

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