Donnerstag, 27. August 2020

Die unglaubliche Geschichte des Mister C.

Posted By: G.M. Sandfort - August 27, 2020

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Die unglaubliche Geschichte des Mister C. (Originaltitel: The Incredible Shrinking Man), ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1957, wurde von Jack Arnold in Schwarz-Weiß gedreht und zählt gemeinhin als der beste Film des Regisseurs. Als Vorlage diente der erstmals 1956 veröffentlichte Science-Fiction-Roman Die seltsame Geschichte des Mr. C. (Originaltitel The Incredible Shrinking Man) von Richard Matheson, der auch das Drehbuch verfasste. Grant Williams ist in der Hauptrolle des schrumpfenden Scott Carey zu sehen.

Deutscher TitelDie unglaubliche Geschichte des Mister C.
OriginaltitelThe Incredible Shrinking Man
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1957
Länge81 Minuten
Altersfreigabe12
RegieJack Arnold
DrehbuchJack Arnold,
Richard Matheson
ProduktionAlbert Zugsmith
MusikFrank Carling,
Earl Lawrence
KameraEllis W. Carter
SchnittAl Joseph
Besetzung
  • Grant Williams: Scott Carey
  • Randy Stuart: Louise Carey
  • April Kent: Clarice, Kleinwüchsige
  • Paul Langton: Charlie Carey
  • Raymond Bailey: Dr. Thomas Silver
  • William Schallert: Dr. Bramson, Hausarzt
  • Billy Curtis: Kleinwüchsiger
  • Orangey: die Katze Butch

Scott Carey unternimmt mit seiner Frau Louise einen Bootsausflug an der kalifornischen Küste. Während sie unter Deck weilt, durchfährt das Boot eine seltsame Wolke. Nach ein paar Monaten fällt Scott auf, dass Veränderungen an ihm vorgehen: Er beginnt langsam zu schrumpfen, seine Kleidung passt nicht mehr. Die konsultierten Ärzte sind ratlos, Scotts Perspektive hoffnungslos. Zu der Größe eines Kindes geschrumpft, wird er zu einer nationalen Kuriosität. Mit seiner Statur schrumpft sein Selbstbewusstsein und seine emotionale Ausgeglichenheit, was sich in Spannungen in seiner Ehe auswirkt. Zur Ausübung seines Berufs unfähig, schreibt Scott an seiner Autobiographie, während sein Haus von Reportern belagert wird. Nur kurz kann eine kleinwüchsige Frau ihm neuen Lebensmut einflößen.
Kaum größer als ein Spielzeug, baut er sich ein Puppenhaus. Mit seiner Frau kann er nur noch schreiend kommunizieren und verfällt zunehmend in Agonie. Als Louise eines Tages unachtsam das Haus verlässt, kommt es zu einer für Scott fast tödlichen Verfolgung durch beider Katze. Auf der Flucht vor dem Tier stürzt er die Kellertreppe hinab und bleibt für seine Frau und seinen Bruder Charlie fortan verschollen, da sie vermutet, dass er von der Katze getötet worden ist. Nur einmal, als sie den Keller betritt, sieht Scott Louise noch: Doch mittlerweile ist er so klein, dass sie sein Schreien nicht mehr hören kann.
Unfähig, sich aus seinem Kellerverlies zu retten, arrangiert sich Scott mit seiner neuen Heimstatt, deren Dimensionen zusehends seine Möglichkeiten übersteigen. Auf sich allein gestellt findet er zu seiner Identität zurück und tötet bei dem Kampf um ein Stück altes Brot eine Spinne.
Nach und nach eröffnet sich für Scott, der nun bereits durch ein Fliegengitter zu schlüpfen vermag, eine neue Welt: der Mikrokosmos.
  • Die im Keller auf Scott Carey herunterprasselnden, riesengroßen Wassertropfen wurden mit Hilfe von Kondomen simuliert, die mit Wasser gefüllt wurden. Als die Produzenten nach Abschluss der Dreharbeiten die hohen Kosten für Verhütungsmittel monierten, antwortete Regisseur Arnold, die Dreharbeiten seien nun mal sehr anstrengend gewesen, und die Beteiligten hätten sich hinterher etwas Spaß gegönnt (Andreas Friedrich: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. In: Filmgenres : Science Fiction / Hrsg. von Thomas Koebner. Reclam, Stuttgart 2003 (Universal-Bibliothek; 18401), ISBN 3-15-018401-0, S. 115)







Bild: American film director Christopher Nolan at the 2013 European film premiere of Man of Steel in Leicester Square, London, UK. Von Photograph by Richard Goldschmidt, www.piqtured.comDerivative by Keraunoscopia - Derived from File:Christopher Nolan, London, 2013.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26638525

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