Sonntag, 23. August 2020

Gefahr aus dem Weltall

Posted By: G.M. Sandfort - August 23, 2020

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Gefahr aus dem Weltall (Originaltitel: It Came from Outer Space) ist ein im 3D-Verfahren gedrehter, US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Jack Arnold aus dem Jahr 1953. Das Drehbuch verfasste Harry Essex nach dem Treatment The Meteor von Ray Bradbury.
Ein Amateurastronom entdeckt an der Absturzstelle eines vermeintlichen Meteoriten ein UFO, doch niemand schenkt seiner Geschichte Glauben. Kurz darauf geht mit einigen Bewohnern einer nahe gelegenen Kleinstadt eine seltsame Veränderung vor.

Deutscher TitelGefahr aus dem Weltall
OriginaltitelIt Came from Outer Space
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1953
Länge80 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieJack Arnold
DrehbuchHarry Essex
ProduktionWilliam Alland
MusikHerman Stein
KameraClifford Stine
SchnittPaul Weatherwax
Besetzung
Richard Carlson: John Putnam
Barbara Rush: Ellen Fields
Charles Drake: Sheriff Matt Warren
Joe Sawyer: Frank
Russell Johnson: George
Kathleen Hughes: Jane

Sand Rock, eine Kleinstadt in der Wüste von Arizona: Der Schriftsteller John Putnam und seine Freundin Ellen beobachten, wie in der Nähe einer alten Mine ein Feuerball niedergeht. John untersucht die Absturzstelle und entdeckt ein UFO, aber ein plötzlich ausgelöster Steinschlag begräbt dieses unter sich. In der Stadt, wo John, der von außerhalb zugezogen ist, als Außenseiter gilt, schenkt niemand seiner Beobachtung Glauben. Der vorübergehende Presserummel erregt das Missfallen von Sheriff Warren, der auch keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Johns und Ellens Beziehung macht.
Kurz darauf verschwinden erste Einwohner des Städtchens und tauchen später seltsam verändert wieder auf; sie wirken gefühlskalt und mechanisch. Auch Ellen wird entführt. John steigt in die Mine hinab, wo er von einem Außerirdischen den Hintergrund des Geschehens erfährt: Die Besatzung des Raumschiffs musste auf der Erde notlanden. Um kein Aufsehen zu erregen, hat sie Menschen entführt und nimmt selbst deren Gestalt an, um so mit menschlichem Äußeren notwendige Materialien zur Reparatur beschaffen zu können.
Unterdessen nähert sich eine Gruppe um Sheriff Warren der Mine. Die grundsätzlich friedlichen Außerirdischen warnen John, dass sie im Verteidigungsfall zum Einsatz von Gewalt bereit sind. John versucht vergebens, den Sheriff von einem Angriff abzuhalten. Ehe es zu einer Eskalation kommt, können die Außerirdischen ihr Raumschiff starten. Die entführten Menschen kehren unversehrt an die Erdoberfläche zurück

  • „Jack Arnolds Regie erzeugt eine spannende Grundstimmung, und auch ein bemerkenswert realistisches Umfeld wird geschaffen, das solange erhalten bleibt, solange man nicht zu sehr nach der Logik sucht. […] Ansonsten erweist sich Ray Bradburys Geschichte als gute Science-Fiction.“
    – Variety
  •  „Bemerkenswert ernsthaft für seine Entstehungszeit, zurückhaltend und mit unverbrauchten darstellerischen Leistungen.“
    – Leonard Maltin
  •  „Der im 3D-Verfahren gedrehte Film ist in sich logisch und gewaltlos. Aus heutiger Sicht wirkt er behäbig und technisch simpel und gilt als ein positives Beispiel des utopischen Films der 50er Jahre.“
    – Lexikon des internationalen Films
  •  „Technisch und stilistisch brillanter Invasionsfilm […] von unkonventioneller Bildgestaltung.“
    – Georg Seeßlen[11]








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