Dienstag, 18. August 2020

Inception

Posted By: G.M. Sandfort - August 18, 2020

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Inception ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Heist-Film aus dem Jahr 2010 und der siebte Spielfilm des US-amerikanisch-britischen Regisseurs Christopher Nolan, der auch das Drehbuch verfasste und als Produzent fungierte.

Nolan entwirft darin ein komplexes Modell der Beeinflussung des Bewusstseins durch gemeinsames Träumen. Der Protagonist Dominick Cobb, gespielt von Leonardo DiCaprio, hat sich darauf spezialisiert, während eines Traumes wertvolle Informationen aus dem Unbewussten der Opfer zu stehlen. Nach einem gescheiterten Auftrag erhält Cobb die Aufgabe, eine Inception, das Einpflanzen eines Gedankens in das Unterbewusstsein eines Opfers, durchzuführen. Gelingt der als unmöglich geltende Auftrag, erhält Cobb durch den mächtigen Auftraggeber die Möglichkeit, nach langer Zeit im Exil wieder in die Vereinigten Staaten einzureisen und seine Kinder wiederzusehen.


Deutscher TitelInception
OriginaltitelInception
ProduktionslandVereinigte Staaten,
Vereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch, Japanisch
Erscheinungsjahr2010
Länge148 Minuten
Altersfreigabe12
RegieChristopher Nolan
DrehbuchChristopher Nolan
ProduktionChristopher Nolan,
Emma Thomas
MusikHans Zimmer
KameraWally Pfister
SchnittLee Smith
Besetzung
  • Leonardo DiCaprio: Dominick „Dom“ Cobb
  • Ken Watanabe: Saito
  • Joseph Gordon-Levitt: Arthur
  • Marion Cotillard: Mal
  • Ellen Page: Ariadne
  • Tom Hardy: Eames
  • Cillian Murphy: Robert Michael Fischer
  • Tom Berenger: Peter Browning
  • Michael Caine: Stephen Miles
  • Dileep Rao: Yusuf
  • Lukas Haas: Nash
  • Pete Postlethwaite: Maurice Fischer

Der Film wurde von Kritikern für die ungewöhnlich komplexe und originelle Handlung gelobt .
Das US-Militär entwickelte das sogenannte Traum-Sharing, ein Verfahren zur Beeinflussung des Traumes eines nichtsahnenden Opfers. Angreifer können nicht nur Mitwirkende des Traumes sein, sondern können auch die Traumwelt erschaffen und kontrollieren. Aufbauend auf dieser Möglichkeit zur gemeinsamen Traumbegehung entwickelten Dominick Cobb und seine Frau Mal das Konzept vom Traum im Traum. Charakteristisch ist, dass die Zeit für den Träumenden im Traum erheblich schneller vergeht. Die Realität um ihn herum erscheint dem Träumenden daher langsamer. Dieser Eindruck verstärkt sich mit jeder weiteren Traumebene.
Nachdem Cobb und seine Frau jedoch aus einem Traum aufgewacht waren, glaubte Mal, sie befinde sich immer noch in einem Traum, und nahm sich das Leben in dem Glauben, hierdurch in der Realität aufzuwachen. Denn wer im Traum stirbt, wacht auf, egal in welcher Traumebene man sich befindet. Um ihren Mann zu zwingen, es ihr gleichzutun, ließ sie es so aussehen, als habe er sie ermordet. Cobb flüchtete daher aus den Vereinigten Staaten und musste seine Kinder dort zurücklassen.
Basierend auf seinem gesammelten Wissen hat er sich auf das Auslesen (die sogenannte Extraction) wertvoller Informationen aus dem Unterbewusstsein der jeweiligen Zielperson spezialisiert.
Der Film beginnt mit dem Versuch Cobbs und seines Teams, mit Hilfe der Traum-Sharing-Methode geheime Informationen des japanischen Geschäftsmannes Saito zu entwenden. Der Plan scheitert knapp: Saito bemerkt rechtzeitig, dass der versuchte Raub lediglich ein durch Cobb und sein Team gesteuerter Traum in einem Traum war. Trotz des Fehlschlags zeigt sich Saito beeindruckt und engagiert Cobb: Er soll dem Erben eines Konkurrenzunternehmens die Zerteilung des Konzerns ins Bewusstsein setzen, um diesen zu schwächen und so ein drohendes Weltmonopol der Energieversorgung zu vereiteln. Obwohl diese sogenannte Inception gemeinhin als unmöglich angesehen wird, sagt Cobb zu, weil Saito verspricht, ihm als Gegenleistung die Rückkehr zu seinen Kindern und Straffreiheit zu ermöglichen, denn Cobb ist der einzige, dem jemals eine Inception gelungen ist.
Für den schwierigen Coup versammelt Cobb ein Team aus erfahrenen Experten um sich: Neben Arthur, Eames und dem Apotheker Yusuf, der für die Sedierung des Teams zuständig ist, wirbt Cobb die talentierte Architektur-Studentin Ariadne als „Traumarchitektin“ an. Durch gemeinsame Ausflüge in Traumwelten mit Cobb lernt sie erstmals die Möglichkeiten der Traum-Manipulation kennen, erfährt jedoch auch, dass sich Cobb für Mals Tod verantwortlich fühlt. Mal taucht immer wieder als Cobbs unkontrollierbare Projektion in Träumen auf. Die Faszination des Projekts überwiegt allerdings ihre Angst vor der Unberechenbarkeit von Cobbs Psyche. Auch von der Gefahr, aus tiefen Traumebenen nicht mehr aufzuwachen und in Umnachtung zu versinken, lässt sich zunächst keiner im Team abschrecken.
Der komplexe Plan wird auf einem mehrstündigen Flug von Sydney nach Los Angeles in die Tat umgesetzt: Das Team betäubt heimlich Robert Fischer, das Ziel der Inception. Cobb, Arthur, Eames, Ariadne, Yusuf und Saito verbinden sich mittels einer Apparatur mit Fischer und dringen in Yusuf als ersten Träumer ein. Der durch das Team erzeugte Traum nimmt jedoch eine desaströse Wende: Fischer ist mental geschult; sein Unbewusstes verübt daher im Traum in Form einer Privatarmee Angriffe auf die Eindringlinge. Saito wird dabei schwer verletzt. Schließlich gelingt die Flucht in ein Versteck. Dort täuschen sie dem entführten Fischer die Anwesenheit von dessen Patenonkel Peter Browning vor, der ihm von einem zweiten, geheimen Testament des Vaters erzählt. Zusammen mit dem gekidnappten Fischer flüchtet Cobbs Team in einem Van vor den Angreifern. Um in eine weitere Traumebene hinabzusteigen, schließen sie sich während der turbulenten Fahrt abermals an eine Traum-Apparatur an








Bild: American film director Christopher Nolan at the 2013 European film premiere of Man of Steel in Leicester Square, London, UK. Von Photograph by Richard Goldschmidt, www.piqtured.comDerivative by Keraunoscopia - Derived from File:Christopher Nolan, London, 2013.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26638525

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