Mittwoch, 26. August 2020

Tarantula

Posted By: G.M. Sandfort - August 26, 2020

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Tarantula!

Tarantula! is a 1955 American science-fiction, giant monster film from Universal-International, produced by William Alland, directed by Jack Arnold, and starred John Agar, Mara Corday, and Leo G. Carroll. The screenplay by Robert M.

Tarantula ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Horror-Thriller in Schwarz-Weiß aus dem Jahr 1955, in dem John Agar, Mara Corday und Leo G. Carroll unter der Regie von Jack Arnold die Hauptrollen spielen. Eine riesige Tarantel kann ihrem Terrarium unbemerkt entkommen und wird zur tödlichen Gefahr für Mensch und Tier. Obwohl es sich bei Tarantula um ein typisches B-Movie handelt, avancierte der Film im Lauf der Jahrzehnte zum Kultklassiker.[2]
Das Drehbuch basiert auf einer Geschichte von Jack Arnold und Robert M. Fresco. Fresco fühlte sich durch sein eigenes Fernsehspiel No Food for Thought, das er im Mai 1955 für das Science Fiction Theatre verfasst hatte, zum Drehbuch für diesen Film inspiriert

OriginaltitelTarantula
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1955
Länge81 Minuten
Altersfreigabe12
RegieJack Arnold
DrehbuchRobert M. Fresco
Martin Berkeley
ProduktionWilliam Alland
MusikJoseph Gershenson
KameraGeorge Robinson
Clifford Stine
SchnittWilliam Morgan
Besetzung
  • John Agar: Dr. Matt Hastings
  • Mara Corday: Stephanie „Steve“ Clayton
  • Leo G. Carroll: Prof. Gerald Deemer
  • Nestor Paiva: Sheriff Jack Andrews
  • Ross Elliott: Joe Burch
  • Edwin Rand: Lt. John Nolan
  • Raymond Bailey: Dr. Townsend
  • Hank Patterson: Josh, Hotelportier
  • Bert Holland: Russell, Bestatter
  • Steve Darrell: Andy Andersen
  • Don Dillaway: Jim Bagny
  • Dee Carroll: Telefonistin
  • Clint Eastwood: Geschwaderkommandeur
  • Eddie Parker: Paul Lund/Eric Jacobs
  • Billy Wayne: Murphy

In der Nähe des Wüstennests Desert Rock in Arizona wird eine grässlich deformierte Leiche gefunden. Sheriff Jack Andrews begleitet den Landarzt Dr. Matt Hastings in die Leichenhalle. Dort trifft auch der Wissenschaftler Prof. Gerald Deemer ein und identifiziert den Toten als seinen Kollegen und besten Freund Dr. Eric Jacobs, mit dem er in einem einsamen Haus in der Wüste an wissenschaftlichen Experimenten arbeitete. Er behauptet, Jacobs sei an den Folgen einer Akromegalie gestorben. Dr. Hastings hat Zweifel an dieser Diagnose.
Prof. Deemer kehrt in sein Haus zurück und arbeitet in seinem Labor, wo er überlebensgroße Ratten, Mäuse und Meerschweinchen züchtet. Auch eine sehr große Tarantel lebt in einem Glaskasten. Während der Wissenschaftler in seine Experimente vertieft ist, schleicht aus dem Hintergrund eine deformierte Gestalt auf ihn zu und greift ihn an. Es ist sein Laborant Paul Lund. Es kommt zum Kampf, das Labor wird durch ein Feuer verwüstet und die monströse Gestalt verabreicht Deemer eine Injektion, bevor sie stirbt. Die Spinne entkommt unbemerkt. Deemer bestattet seinen Mitarbeiter heimlich nachts in der Wüste.
Inzwischen begegnet Dr. Hastings in der Stadt der schönen Stephanie „Steve“ Clayton. Die neue Assistentin des Professors ist gerade angekommen, und der Doktor bringt sie zu Deemers Haus in der Wüste. Deemer zeigt den beiden sein Labor und eröffnet ihnen, dass er an einer synthetischen Nährflüssigkeit arbeitet, die dereinst die Hungerprobleme auf der Welt lösen soll.
Der Professor arbeitet seine Assistentin Steve Clayton ein und zeigt ihr seine Experimente. Inzwischen beginnt seine Injektionsstelle zu schmerzen. Kurz darauf treffen sich Dr. Hastings und Steve. Während einer Zigarettenpause in der Wüste lösen sich plötzlich riesige Felsbrocken von einem Steinhügel, von denen sie beinahe erschlagen werden. Sie fliehen entsetzt und fahren mit dem Auto davon. Nach ihrer Abfahrt sieht man die gigantische Tarantel hinter den Felsen erscheinen.
Wieder im Haus des Professors entdeckt die Laborantin, dass sich der Professor verändert. Auch er beginnt Deformationen zu zeigen, eine Folge der Injektion mit Wachstumsserum durch den Laboranten. Das Entsetzen packt sie. Dr. Hastings und der Sheriff entdecken inzwischen bei dem Farmer Andy Anderson die Gerippe mehrerer Pferde und eine Pfütze mit einer geheimnisvollen weißlichen Flüssigkeit. Ratlos kehren die Männer zurück in die Stadt.
Nachts fällt die Riesenspinne über die Farm her, tötet Anderson und zwei Männer, die in einem Kleinlastwagen durch die Nacht fahren. Am Morgen entnimmt Dr. Hastings an der Unfallstelle eine Probe der dort gefundenen Flüssigkeit und identifiziert sie unter seinem Mikroskop als Insektengift. Steve Clayton informiert den Doktor, dass Prof. Deemer schwer krank ist. Hastings fährt hinaus zum Professor und versucht, ihm zu helfen. Dieser eröffnet ihm nun, dass Jacobs und der Laborant Paul einem Selbstversuch zum Opfer gefallen sind, und erzählt Hastings die ganze Geschichte. Deemer glaubt, dass bei dem Laborbrand viele seiner Tiere ums Leben gekommen sind, auch die Spinne wähnt er tot. Hastings wird hellhörig und fliegt nach Phoenix, um sein Untersuchungsergebnis bestätigen zu lassen. Jetzt geht ihm ein Licht auf. Er ahnt, dass in der Wüste eine Riesenspinne lebt.
Als der Doktor am späten Abend in die Wüstenstadt zurückkommt, ist er sich der drohenden Gefahr bewusst und alarmiert den Sheriff. Inzwischen attackiert die Spinne Deemers Haus. Steve gerät in Panik, als das Monstrum die Fensterscheibe zerbricht. Auch der Professor erwacht, grässlich deformiert. Die Spinne verschlingt ihn, während Steve fliehen kann und von Matt in letzter Minute gerettet werden kann.

  • Bei den Dreharbeiten kam eine echte Vogelspinne in einer Miniaturlandschaft zum Einsatz. Ihre Bewegungen wurden mit Druckluftdüsen gesteuert. Einige Hilfsmittel wie Baumwolle, Miniaturhügel und mit Haaren bedeckte Beinstützen kamen ebenfalls zum Einsatz. Die in Arizona spielenden Wüstenszenen wurden in Kalifornien gedreht, wo aufgrund der dort herrschenden Hitze die mit Wachs konstruierten Hilfsmittel, wie die Lücke zwischen den großen Vorderzähnen der Spinne, zu schmelzen drohten.[4] Für Jack Arnold war „das Spiel mit der Angst“ nicht erst seit Tarantula sein „erklärtes Steckenpferd“, wie seine bereits zuvor erstellten Monsterfilme Gefahr aus dem Weltall (1953), Der Schrecken vom Amazonas (1954) oder Metaluna IV antwortet nicht (1955) eindrucksvoll demonstrieren
  •  In dem Actionfilm Coogans großer Bluff (1968) bekundete Eastwood augenzwinkernd, dass er Tarantula zu einer wichtigen Station auf seinem Weg zählt – da krabbelt nämlich eine Riesenmonsterspinne für einige Sekunden als Schmuck in einer Partydekoration über die Leinwand






Bild: American film director Christopher Nolan at the 2013 European film premiere of Man of Steel in Leicester Square, London, UK. Von Photograph by Richard Goldschmidt, www.piqtured.comDerivative by Keraunoscopia - Derived from File:Christopher Nolan, London, 2013.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26638525

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