Mad Max II – Der Vollstrecker

Mad Max II – Der Vollstrecker (Originaltitel: Mad Max 2: The Road Warrior) ist ein australischer Actionfilm aus dem Jahr 1981. Der Film entstand unter der Regie von George Miller und setzt die Geschichte des Polizisten Max Rockatansky aus Mad Max fort.

Die Handlung setzt drei Jahre nach den Ereignissen von Mad Max ein. Die Zivilisation ist inzwischen zusammengebrochen, die Suche nach Energie in Form von Treibstoff ist zum Lebensinhalt geworden. Ein Liter Benzin ist wertvoller als ein Menschenleben. Max Rockatansky fährt mit seinem modifizierten Ford XB Falcon GT Hardtop V8 Interceptor Pursuit Special als Racheengel durch Schrottwüsten und Geisterstädte, immer auf der Suche nach Treibstoff.

Der Ex-Polizist Max fährt mit seinem Ford Interceptor ziellos durch ein postapokalyptisches Ödland und muss sich des Angriffs einer marodierenden Bande erwehren. Dabei entdeckt er eine liegengebliebene Zugmaschine. Ein kleines Musikspiel ist das einzig Brauchbare, was er in ihr findet.

Besetzung
Mel Gibson als Max "Mad Max" Rockatansky, ein ehemaliges Mitglied der australischen Highway Patrol, der Main Force Patrol (MFP). Nachdem eine Biker-Gang seine Familie ermordet hat, verlässt er die Polizei und jagt und tötet alle Bandenmitglieder. Das Trauma verwandelt ihn in eine verbitterte, "ausgebrannte... Hülle von einem Mann". Die Erzählung beschreibt ihn als "den Road Warrior, den Mann, den wir Max nannten", der trotz seiner bissigen Art beschließt, die Siedler bei ihrem Plan zu unterstützen. Sobald seine Aufgabe erfüllt ist, wird er jedoch wieder zum Herumtreiber und beschließt, ihnen nicht nach Norden zu folgen.
Bruce Spence als "The Gyro Captain", ein Wanderer, der nach Treibstoff und Vorräten sucht. Doch anstatt ein Auto zu fahren, fliegt der Captain in einem alten, baufälligen Gyrocopter. Auch er beschließt, sich auf die Seite der Siedler zu schlagen und bei der Verteidigung ihres Geländes zu helfen. Der Time-Rezensent Richard Corliss nannte den Captain "eine gestörte Parodie des Fliegerasses aus dem Ersten Weltkrieg: dünn wie eine Vogelscheuche, fröhlich gekleidet, mit einem James-Coburn-Lächeln und fortgeschrittener Karies"; trotz seiner Macken erweist sich der Captain jedoch als gerissen und mutig. Nach dem Tod von Pappagallo tritt der Gyro Captain dessen Nachfolge als Anführer der Siedler an .
Mike Preston als Pappagallo, der idealistische Anführer der Siedler in der verbarrikadierten Ölraffinerie. Obwohl das Gelände der Siedler von einer gewalttätigen Bande belagert wird, trägt Pappagallo "...die Last seiner Lage mit stolzgeschwellter Würde."
Max Phipps als "The Toadie", der Ausrufer der Bande. Er ist ein ungepflegter, bebrillter Mann. Er trägt eine verzierte Nerzstola als Hut und hat viele Autoabzeichen und Kapuzenornamente an seiner Kleidung. Sein Verhalten gegenüber Lord Humungus und Wez macht ihn zu einem klassischen Speichellecker. Toadie macht sich einen Spaß daraus, hilflose Gefangene körperlich zu misshandeln, aber die Bande hat wenig Respekt vor ihm.
Vernon Wells als "Wez", ein in Leder gekleideter Biker mit Irokesenschnitt, der als Lord Humungus' Leutnant in der Bande dient. Vincent Canby, der Rezensent der New York Times, bezeichnete die Figur des Wez als den "bösesten der Anhänger des Humungus...[ein] riesiger Rohling, der auf seinem Motorrad herumfährt und psychotisch knurrt. " ] In demselben Interview mit Danny Peary erklärt Miller, dass die Charaktere von Wez und Max fast Spiegelbilder voneinander sind, da beide von den Anführern ihrer jeweiligen Lager in Ketten gelegt werden und beide durch den Tod eines geliebten Menschen irgendwo in ihrer Vergangenheit angespornt werden, in Wez' Fall durch den relativ kürzlichen Tod des Goldenen Jünglings durch die Hand von Feral Kid.  Im Jahr 2011 listete das Empire Magazine Wez als den größten Filmhandlanger aller Zeiten auf.
Emil Minty als The Feral Kid, ein Junge, der in der Einöde nahe der Raffineriesiedlung lebt. Er spricht nur durch Knurren und Grunzen. Der Junge trägt kurze Hosen und Fellstiefel und verteidigt sich mit einem tödlichen Metallbumerang, den er mit einem improvisierten Posthandschuh fangen kann. ] Die Erzählung der Anfangs- und Schlusssequenzen, die von Harold Baigent gesprochen wird, erweist sich in der Schlusssequenz als die des inzwischen erwachsenen Feral Kid, der sich an die Umstände seiner jugendlichen Begegnung mit "Mad" Max erinnert.

Am nächsten Morgen wird Max von einem Tragschrauberpiloten in eine Falle gelockt, nachdem er sich dessen scheinbar verlassenem Fluggerät genähert hat. Mithilfe seines Hundes gelingt es Max jedoch, den Piloten zu überwältigen. In Todesangst erzählt dieser ihm von einer zur Festung ausgebauten Raffinerie, in welcher es Benzin in Massen geben solle. Der von akuter Treibstoffknappheit bedrohte Max nimmt den Piloten gefangen und macht sich mit ihm auf den Weg zu besagter Raffinerie.


Deutscher TitelMad Max II – Der Vollstrecker
OriginaltitelMad Max 2: The Road Warrior
ProduktionslandAustralien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1981
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieGeorge Miller
DrehbuchGeorge Miller,
Brian Hannat,
Terry Hayes
ProduktionByron Kennedy
MusikBrian May
KameraDean Semler
SchnittDavid Stiven,
Tim Wellburn,
Michael Chirgwin

 

Dort angekommen, werden beide Zeugen eines Belagerungszustandes: Vor der Festung patrouillieren dutzende Gesetzlose auf ihren Motorrädern und in ihren Autos, um einen möglichen Ausbruch der Bewohner zu verhindern und selbst in die Raffinerie und damit in den Besitz des Öls und Benzins zu gelangen. Als am nächsten Tag Spähtrupps der Belagerten abgefangen werden, ergreift Max seine Chance, befreit einen Verletzten und bringt ihn zur Raffinerie zurück. Er gelangt so in die Festung. Allerdings stehen ihm die Raffineriebewohner sehr misstrauisch gegenüber, und nachdem der Verletzte gestorben ist, ist auch Max’ Abmachung mit ihnen, welche ihm Benzin in rauen Mengen zusicherte, obsolet. Max’ Auto wird beschlagnahmt und er selbst zum Gefangenen.

Kjell Nilsson als "The Humungus", der gewalttätige, aber charismatische und wortgewandte Anführer einer "bösartigen Bande von Motorrad fahrenden Post-Holocaust-Vandalen", die "die wenigen verbliebenen Ödlandbewohner plündern, vergewaltigen und töten". Angekündigt von Toadie als "Lord Humungus, Krieger des Ödlands, [und] der Ayatollah des Rock-and-Rolllah", fließt die "Boshaftigkeit des Humungus durch seine riesigen Brustmuskeln, [und] pulsiert sichtbar unter seiner kahlen, genähten Kopfhaut" Das Gesicht des Humungus ist nie zu sehen, da er eine Eishockeytorwartmaske trägt. In einem Interview mit Danny Peary aus dem Jahr 1985 gab Miller an, dass es sich bei der Figur um einen ehemaligen Militäroffizier handelt, der schwere Verbrennungen im Gesicht erlitten hat", und der möglicherweise in der gleichen Uniform wie sein Gegenstück Pappagallo gedient hat"
Virginia Hey als Warrior Woman, ein weibliches Mitglied der Siedler, das Max zunächst misstraut.
William Zappa als Zetta
Arkie Whiteley als The Captain's Girl, eine schöne junge Frau unter den Siedlern, die das Angebot des Gyro Captains zur gemeinsamen Flucht ablehnt.
Steven J. Spears als Der Mechaniker
Syd Heylen als Curmudgeon
Moira Claux als Rebecca "Big Rebecca", eine Kriegerin unter den Siedlern, die Pfeil und Bogen schwingt.
David Downer als Nathan, ein Mitglied der Siedler, der versucht, aus der Siedlung zu fliehen und dabei von einigen von Humungus' Bikern tödlich verwundet wird.
Jerry O'Sullivan (als Jimmy Brown) als "The Golden Youth", Wez' Begleiter, der von Feral Kid getötet wird.

Währenddessen versammeln sich sämtliche Marodeure vor der Festung. Deren Anführer Humungus stellt den Bewohnern ein Ultimatum, sämtlichen Treibstoff und die Ölförderanlage friedlich seiner Bande zu überlassen. Im Gegenzug werde er ihre Leben verschonen. Es entbrennt sogleich ein Streit zwischen den Bewohnern, ob man ihm trauen und sein Angebot annehmen solle, als sich Max in die Diskussion einmischt und den Bewohnern anbietet, eine Zugmaschine zu besorgen, mit welcher die Raffineriebewohner in der Lage wären, ihren riesigen Treibstofftank auf ihrer Flucht vor Humungus’ Bande mitzunehmen. Als Gegenleistung verlangt er sein Auto zurück und zudem soviel Benzin, wie er mitführen könne.




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