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Get Out

Get Out ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Jordan Peele aus dem Jahr 2017. Der satirische Mystery-Horror-Thriller mit Comedy-Elementen basiert auf einem Originaldrehbuch des Regisseurs. Es erzählt von einem jungen Schwarzen (dargestellt von Daniel Kaluuya), der mit seiner weißen Freundin (Allison Williams) einen Antrittsbesuch bei deren Eltern absolviert. Er beginnt die zunächst freundliche und aufgeschlossene Art der weißen Gemeinschaft mit ihren schwarzen Dienstboten zu hinterfragen und stößt dabei auf ein grauenvolles Geheimnis.


 

Chris steigt in dessen Wagen und versucht die Polizei zu kontaktieren. Davon abgelenkt fährt er versehentlich Georgina an. Chris hält inne, sich der besonderen Umstände beim Unfalltod seiner Mutter bewusst werdend, lädt sie ins Auto und versucht zu entkommen. Dies bemerkt Rose, die in ihrem Zimmer ge

Deutscher TitelGet Out
OriginaltitelGet Out
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2017
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieJordan Peele
DrehbuchJordan Peele
ProduktionJason Blum,
Edward H. Hamm Jr.,
Sean McKittrick
MusikMichael Abels
KameraToby Oliver
SchnittGregory Plotkin
Besetzung
Daniel Kaluuya: Chris Washington
Allison Williams: Rose Armitage
Catherine Keener: Missy Armitage
Bradley Whitford: Dean Armitage
Caleb Landry Jones: Jeremy Armitage
Keith Stanfield: Andrew Logan King
Stephen Root: Jim Hudson
Lil Rel Howery: Rod Williams
Erika Alexander: Detective Latoya
Betty Gabriel: Georgina
Lyle Brocato: Richard Shaw
Marcus Henderson: Walter
Zailand Adams: Chris als Elfjähriger
Ashley Leconte Campbell: Lisa Deets
Julie Ann Doan: April Dray
Geraldine Singer: Philomena King
Trey Burvant: Officer Ryan
Jeronimo Spinx: Detective Drake
Jana Allen: Nancy Shaw
Ben Ladner: Joshua Shaw
Richard Herd: Großvater Armitage

Der afroamerikanische New Yorker Fotograf Chris Washington und seine weiße Freundin Rose Armitage, die seit rund fünf Monaten zusammen sind, besuchen erstmals gemeinsam Roses Familie auf deren abgelegenem Landsitz: Vater Dean, Neurochirurg, Mutter Missy, Psychiaterin, und Bruder Jeremy, Medizinstudent. Rose gesteht Chris, sie noch nicht über seine Hautfarbe aufgeklärt zu haben, setzt aber beruhigend hinzu, keiner von ihnen sei rassistisch. Der freundliche Empfang scheint dies zu bestätigen. Bald jedoch beginnt man, Druck auf Chris auszuüben. Dean bedrängt ihn, das Rauchen aufzugeben; Missy ist bereit, dies mit ihrer bewährten Hypnosetechnik umgehend zu realisieren; der angetrunkene Jeremy will, indem er Chris’ Sportlichkeit lobt, ein Kräftemessen provozieren; irgendjemand im Haus trennt wiederholt das Ladekabel von Chris’ Smartphone – und gefährdet damit seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt, speziell zu seinem besten Freund, dem TSA-Mitarbeiter Rod, der ihn vor diesem Besuch gewarnt hat.

In der Nacht steht Chris heimlich auf, um im Freien zu rauchen. Das merkwürdige Verhalten des Hausmädchens Georgina und des Gärtners Walter – beide Afroamerikaner und beide, laut Dean, schon Dienstpersonal von dessen Eltern – beunruhigen ihn dabei so, dass er wieder ins Haus zurückkehrt. Missy hält ihn auf und bittet ihn, im Sessel ihr gegenüber Platz zu nehmen. Beständig mit einem Löffel in ihrer Teetasse klimpernd, ruft sie in ihm die Erinnerung wach an die Nacht, als seine Mutter bei einem Unfall mit Fahrerflucht starb und er, auf sie wartend, unfähig war zu handeln, paralysiert – wie jetzt. Erwachend hält Chris das Ganze für einen Albtraum. Als Walter sich jedoch bei ihm für die nächtliche Störung entschuldigt und er bei sich selbst eine Abneigung gegen Zigaretten feststellt, glaubt er, Missy sei es tatsächlich darum gegangen, ihn per Hypnose vom Rauchen zu kurieren.

Am Vormittag reisen zahlreiche weitere Gäste an, überwiegend alte Freunde von Roses Großvater, die sich traditionell einmal im Jahr hier treffen. Chris wird den fast durchweg betagten weißen Paaren vorgestellt und von ihnen merkwürdig taxiert. Erleichtert sucht er die Nähe des einzigen Afroamerikaners, Logan King, der eine deutlich ältere weiße Frau begleitet. Chris glaubt ihn sogar zu kennen, doch seine konservative Kleidung irritiert ihn ebenso wie sein unnatürliches Verhalten; nicht einmal mit der Ghettofaust weiß er etwas anzufangen. Als Chris mit dem Smartphone unbemerkt ein Foto von ihm machen will, löst der Blitz aus, worauf Logans Nase blutet und er mit dem Schrei „Hau ab!“ auf Chris losgeht. Dieser zieht sich mit Rose auf einen Spaziergang zurück, in dessen Ergebnis sie beschließen abzureisen. In ihrer Abwesenheit leitet Dean eine als Bingo getarnte Auktion, als deren Gewinner Jim Hudson hervorgeht, ein erblindeter, im Rollstuhl sitzender Galerist – der einzige weiße Gast, mit dem Chris zuvor ein substanzielles Gespräch führen konnte.

Während er packt, sendet Chris das Foto von Logan an Rod, der ihn als Andre Hayworth aus ihrer „Neighborhood“ identifiziert. Rod wiederholt seine Befürchtung, Chris sei Weißen in die Hände gefallen, die Schwarze einer Gehirnwäsche unterziehen, um sie als Sexsklaven zu halten. Als die Verbindung zu Chris abbricht und Rod auf eine Vermisstenanzeige von Andre stößt, wendet er sich an die Kriminalpolizei, wird aber für seine These ausgelacht. Chris hat unterdessen brisante Fotos von Rose gefunden, die sie mit Ex-Liebhabern zeigen, allesamt Schwarze, darunter auch Logan King sowie die Hausangestellten Walter und Georgina. Er drängt Rose zum sofortigen Aufbruch, doch die restliche Familie hält ihn zurück. Als schließlich auch Rose ihr wahres Gesicht zeigt und sich herausstellt, dass sie ihn hergelockt hatte, versucht er zu fliehen. Durch Missys Löffelklimpern paralysiert, kann er Jeremys Attacke nichts entgegensetzen, fällt auf den Hinterkopf und verliert das Bewusstsein.

In einem fensterlosen Raum kommt er wieder zu sich, gefesselt an einen Sessel. Vor ihm steht ein Fernseher, in dem kurz nach seinem Erwachen ein Video startet: Es zeigt Roses Großvater, der ihn über die Vorgänge im Haus aufklärt: Man verhilft alten und behinderten Verwandten und Bekannten zu erhöhter Lebensdauer und -qualität, indem deren Bewusstsein in den Körper eines gekidnappten jungen, gesunden Schwarzen transplantiert wird. In Chris’ Fall soll ein „Gehirntausch“ mit dem blinden Galeristen stattfinden: Der Galerist soll wieder sehen können, Chris hingegen als Opfer für den Rest seines Lebens „im versunkenen Bereich“ dahindämmern.

Chris stopft sich die Fasern des Füllmaterials des Sessels in die Ohren, um das regelmäßig aus dem Fernseher kommende Löffelklimpern nicht zu hören und bei Bewusstsein zu bleiben. Als Jeremy ihn zur Prozedur abholt, ist Chris nicht paralysiert und schlägt ihn nieder. Auf der weiteren Flucht tötet er Dean, Missy und den erneut auftauchenden Jeremy.

rade nach weiteren schwarzen Männern als nächste Opfer im Internet sucht. Mit einem Gewehr bewaffnet tritt sie vor das Haus. Georgina, in die das Bewusstsein von Roses Großmutter transplantiert wurde, erwacht plötzlich, attackiert Chris und stirbt beim dadurch verursachten Unfall.

Mittlerweile ist Rose in Schussweite gekommen und schießt auf Chris, ohne ihn jedoch zu treffen. Plötzlich taucht Walter auf, in den das Ich des Großvaters transplantiert wurde, und greift Chris an. Dieser zückt sein Smartphone und löst die Kamera mit Blitz aus, woraufhin Walter – wie zuvor Logan – aus dem „versunkenen Bereich“ gerissen wird und wieder die Kontrolle über seinen Körper bekommt. Er sagt Rose, er wolle Chris erschießen. Sie gibt ihm das Gewehr, doch er schießt auf sie und dann auf sich selbst. Chris versucht daraufhin, die schwer verletzte Rose zu erwürgen, lässt aber schließlich von ihr ab. Als ein vermeintliches Polizeifahrzeug auftaucht, will Chris sich stellen, doch es ist sein Freund Rod, der gekommen ist, um ihn zu retten. Die beiden fahren davon und lassen Rose auf der Straße zurück.

 Der Film, der thematisch den Alltagsrassismus in den USA aufgreift, feierte am 23. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Weltpremiere. Am 24. Februar 2017 kam Get Out in die US-amerikanischen und am 4. Mai 2017 in die deutschen Kinos.
Im Rahmen der Oscarverleihung 2018 wurde Get Out mit dem Preis für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet. Der Film war dort auch als bester Film, für die beste Regie und Kaluuya als bester Hauptdarsteller nominiert. Darüber hinaus wurde Get Out mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.





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