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Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story (oder kurz Rogue One) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2016 und der erste Spielfilm der A-Star-Wars-Story-Reihe der Star-Wars-Saga. Er schildert die Vorgeschichte zu Krieg der Sterne. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe von Rebellen, welche die Baupläne einer imperialen Superwaffe, bekannt als Todesstern, unter Aufopferung ihres Lebens stehlen. 

 Sechs Jahre nach der Machtübernahme durch das galaktische Imperium: Der ehemalige Wissenschaftler Galen Erso lebt als Farmer zusammen mit seiner Frau Lyra und der gemeinsamen Tochter Jyn auf einem abgelegenen Planeten, als eines Tages der imperiale Offizier Orson Krennic mit seinem Wachtrupp landet, um den ehemaligen Waffenbauer wieder für das Imperium zu gewinnen.

Galen, der diese Ankunft geahnt hat, weist seine Familie an, sich in Sicherheit zu bringen, um Krennic ein einsames Leben nach dem vermeintlichen Tod seiner Frau vortäuschen zu können.

Deutscher TitelRogue One: A Star Wars Story
OriginaltitelRogue One: A Star Wars Story
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2016
Länge134 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieGareth Edwards
DrehbuchChris Weitz,
Tony Gilroy
ProduktionKathleen Kennedy
Allison Shearmur
Simon Emanuel
MusikMichael Giacchino
John Williams (Originale Star-Wars-Titelmusik)
KameraGreig Fraser
SchnittJabez Olssen
John Gilroy
Colin Goudie
Besetzung
Felicity Jones: Jyn Erso
Diego Luna: Captain Cassian Andor
Ben Mendelsohn: Direktor Orson Krennic
Alan Tudyk: K-2SO
Donnie Yen: Chirrut Îmwe
Jiang Wen: Baze Malbus
Riz Ahmed: Bodhi Rook
Guy Henry: Gouverneur Wilhuff Tarkin
Forest Whitaker: Saw Gerrera
Mads Mikkelsen: Galen Erso
Jimmy Smits: Bail Organa
Genevieve O’Reilly: Mon Mothma
Alistair Petrie: General Davits Draven
Ben Daniels: General Antoc Merrick
Ian McElhinney: General Jan Dodonna
Jonathan Aris: Senator Nower Jebel
Paul Kasey: Admiral Raddus
Spencer Wilding/Daniel Naprous: Darth Vader
James Earl Jones: US-Stimme von Darth Vader
Valene Kane: Lyra Erso
Ingvild Deila: Prinzessin Leia Organa (Cameo)
Anthony Daniels: C-3PO (Cameo)
Stephen Stanton: US-Stimme von Admiral Raddus

Die Lüge fliegt jedoch auf, als Lyra zur Verteidigung ihres Mannes zurückkehrt. Während sie bei dem folgenden Schusswechsel getötet wird und Galen sich erneut dem Imperium anschließen muss, kann Jyn sich erfolgreich vor den imperialen Soldaten in einer Höhle verstecken, wo sie später von dem Rebellenanführer Saw Gerrera gerettet wird, der sie aufzieht.
13 Jahre später schmuggelt Bodhi Rook, ein übergelaufener imperialer Pilot, eine Nachricht von Galen, in der er von einer Superwaffe des Imperiums berichtet. Die Nachricht erreicht Saw Gerrera, der nun auf dem Wüstenmond Jedha lebt. Allerdings hat sich Saw Gerrera im Zuge der Rebellion radikalisiert und von der Allianz losgesagt, und er traut Rook nicht. Jyn, die sich seither unter falschem Namen als Kriminelle durchgeschlagen hat, wird vom Imperium gefangen und in ein Strafarbeiterlager gebracht, jedoch bei einem Transport von einer kleinen Gruppe Rebellen befreit. Da sie in Jyn die Tochter von Galen Erso erkennen, wollen sie sie dazu benutzen, Gerrera zu kontaktieren. Da die Nachricht von Galen nicht bis zur Rebellion durchgedrungen ist, wollen sie über Gerrera an die Details herankommen. Was Jyn nicht weiß, ist, dass die Rebellen Galen Erso töten wollen, um den Bau der Superwaffe aufzuhalten.
Jyn, Rebellen-Offizier Cassian Andor und sein umprogrammierter, imperialer Droide K-2SO kommen auf Jedha an, wo sich ein bewaffneter Aufstand gegen das Imperium ereignet. Mit der Hilfe des blinden Kriegers Chirrut Îmwe und dem Attentäter Baze Malbus finden sie Saw Gerrera, der Rook gefangen hält. Gerrera zeigt Jyn die Hologramm-Nachricht, in der Galen seine Tochter um Verzeihung bittet und versucht, seine unfreiwillige Hilfe zum Projekt des Imperiums zu erklären. Das Hologramm zeigt außerdem, dass Galen im Reaktor der als Todesstern bezeichneten Waffe eine Schwachstelle eingebaut hat, die dazu führen kann, dass sämtliche Systeme auf einen Schlag versagen. Er sagt zudem, dass die Pläne des Todessterns in einer streng bewachten, imperialen Basis auf dem Tropenplaneten Scarif versteckt sind.
Währenddessen zweifelt auf dem Todesstern Gouverneur Tarkin Krennics Kompetenz und seine Fähigkeit zum Abschluss des Baus des Todessterns an. Als Demonstration der Wirkung der Waffe lässt Krennic den Todesstern auf Jedha feuern. Jyn kann rechtzeitig mit Cassian, K-2SO, Îmwe, Malbus und Rook von dort entkommen, jedoch müssen sie Saw Gerrera zurücklassen. In der hektischen Flucht vergisst Jyn, die Aufzeichnung ihres Vaters mitzunehmen, und da Gerrera selbst stirbt, ist sie die einzige Zeugin der Nachricht. Auf dem Todesstern ist Tarkin beeindruckt von dessen Zerstörungskraft, der mit nur wenigen Reaktorzündungen die komplette Hauptstadt Jedha ausgelöscht hat. Er erkennt Krennic, der sich im Laufe der Konstruktion etliche Sicherheitsverstöße geleistet hat, jedoch die Führung über das Projekt ab und übernimmt sie selbst.
Im Glauben, dass sie ihren Vater retten würden, berichtet Jyn an Bord ihres Fluchtschiffs den anderen von der Aufzeichnung. Cassian schenkt ihr jedoch keinen Glauben und will insgeheim weiterhin dem Befehl folgen, Galen Erso zu töten. Durch einen Hinweis in Ersos Hologramm-Botschaft fliegen sie nach Eadu, wo die geheime Forschungseinrichtung des Imperiums etabliert ist. Dort macht sich die Gruppe auf die Suche nach Erso und findet ihn auf einer Plattform, wo er gerade Orson Krennic gegenübertritt. Dieser hat herausgefunden, dass ein imperialer Überläufer Informationen aus der Einrichtung hinausgeschmuggelt hat. Zunächst verdächtigt Krennic Ersos Ingenieure. Als er sie bedroht, gesteht Erso jedoch und stellt sich schützend vor seine Mitarbeiter. Diese werden dennoch von Krennics Soldaten exekutiert. Währenddessen konnte sich Jyn auf die Plattform schleichen und Cassian sich mit seinem Scharfschützengewehr postieren. Der Rebell bringt es jedoch nicht übers Herz, Galen Erso zu töten. Gerade als Krennic Erso zur Rechenschaft ziehen will, startet ein Geschwader Raumjäger der Rebellen einen Angriff auf die Plattform. Krennic entkommt, Galen Erso wird schwer verletzt und stirbt in den Armen seiner Tochter, die kurz darauf von Cassian zur Flucht gedrängt wird.
Nun, da Galen tot, die Raumstation jedoch schon einsatzbereit ist, schlägt Jyn einen Plan zum Diebstahl der Pläne des Todessterns vor. Da jedoch sowohl ihr Vater als auch Gerrera tot sind und das Hologramm zerstört ist, schenkt der Großteil des Rebellenrates ihrer Geschichte keinen Glauben, während sich der überwiegende Rest aufgrund des einsatzbereiten Todessterns vorab militärisch geschlagen sieht. Frustriert über die Untätigkeit stehlen Jyn, Cassian, K-2SO und eine Schar Rebellensoldaten eine erbeutete imperiale Raumfähre. Sie geben sich den Namen „Rogue One“ und machen sich als Imperiale getarnt auf den Weg nach Scarif, um die Pläne des Todessterns zu stehlen, die die von Erso eingebaute Schwachstelle aufzeigen. Während das Trio die Basis nach den Daten durchsucht, versucht der Rest des Teams mit Hilfe von Explosionen in der Umgebung die imperialen Sturmtruppen der Garnison abzulenken. Es entbrennt ein schweres Gefecht, bei dem die Sturmtruppen von imperialen Kampfläufern unterstützt werden. Im Orbit um Scarif trifft die Flotte der Rebellenallianz ein, da man sich nun doch dazu entschieden hat zu helfen. Der Planet wird jedoch von einem starken Schild beschützt: Es gelingt nur wenigen Raumjägern, die Schutzschleuse zu durchdringen, bevor der Schild geschlossen wird. Sie unterstützen nun die Rebellensoldaten von Rogue One gegen die imperialen Kampfläufer. Die Rebellenflotte in der Umlaufbahn muss sich gegen etliche TIE-Jäger und Sternenzerstörer verteidigen, während sie versucht, den Schild auszuschalten.
Jyn und Cassian können sich in imperialen Uniformen mit K-2SO Zugang zu der Datenkammer der Basis verschaffen. Als das Eindringen bemerkt wird, schließt der Droide die beiden in der Kammer ein und verteidigt den Eingang, bis er durch die Übermacht der Sturmtruppen zerstört wird. Jyn kann den Bauplan ausfindig machen und an sich nehmen, doch Krennic greift mit seinen Soldaten sie und Cassian an. Cassian wird getroffen und stürzt etliche Meter im Schacht des Archivs auf eine Plattform. Jyn flüchtet sich nach oben, um die Daten an die Raumflotte zu übertragen, muss jedoch feststellen, dass das Signal nicht durch den Planetenschild dringen kann. Unter dem Lebenseinsatz von Chirrut Îmwe kann ein Signal an die Flotte geschickt werden, die angewiesen wird, den Schild sofort auszuschalten. Der Mon Calamari-Flottenkommandeur Raddus befiehlt daraufhin einer Hammerhead-Korvette, einen bereits außer Gefecht gesetzten Sternenzerstörer zu rammen und auf einen weiteren zu schieben, sodass diese in den Schild stürzen und seine Deflektoren überladen. Die Taktik geht auf und die Pläne des Todessterns können an die Rebellenflotte gesendet werden. Unterdessen wird Jyn von Krennic gestellt. Bevor er sie erschießen kann, wird er von Cassian niedergeschossen, der trotz seiner Verletzung Jyn folgen konnte. Gemeinsam flüchten sie aus der Einrichtung und lassen Krennic zurück.
Tarkin beschließt, mit dem Todesstern die imperiale Basis auf Scarif zu vernichten, um der Schlacht ein Ende zu bereiten. Durch die Explosion werden sämtliche Rebellen und Imperiale, die die Schlacht am Boden bis dato überlebt hatten, getötet – auch Jyn, Cassian und Krennic.
Mit den Plänen will die Rebellenflotte in den Hyperraum springen, wird jedoch von einem Trupp unter Darth Vader abgefangen. Das Allianz-Kommandoschiff wird kampfunfähig gemacht und geentert. Die übertragenen Pläne können gerade noch rechtzeitig auf die nun flüchtende Korvette Tantive IV von Prinzessin Leia Organa gebracht werden, bevor Vader sie erreicht. Von Captain Raymus Antilles darauf angesprochen, was diese Pläne wären und bedeuten würden, antwortet Leia: „Hoffnung“.

  • In Deutschland startete der Film am 15. Dezember 2016. Gemessen am weltweiten Einspielergebnis war Rogue One der finanziell zweiterfolgreichste Film des Jahres 2016.
  • Der Film unterscheidet sich stilistisch von den bisherigen Filmen im Star-Wars-Universum. So besitzt Rogue One Anleihen von Kriegsfilmen und betont somit stärker das „Wars“ (Krieg) im Titel. 
  • Ungewöhnlich für einen Star-Wars-Film ist ebenfalls, dass so gut wie alle Protagonisten den Filmtod finden.
  •  Des Weiteren wird die „Macht“ nur wenig thematisiert[3] und die „Jedi-Ritter“ haben hier keine so herausragende Stellung als moralische Autorität wie in der Kern-Saga.
  • Der Titel Rogue One ist das Rufzeichen der Rebellen, das sie sich auf die Anforderung der Leitstelle der Rebellenbasis hin spontan ausdenken, als sie sich unerlaubt auf den Weg nach Scarif machen wollen. 
  • Rogue ist Englisch und hat verschiedene Übersetzungen (meist „Schurke“; in Das Imperium schlägt zurück wurde „Rogue Squadron“ als „Renegaten-Staffel“ übersetzt).






Regie:

 






 


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