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Freaks – Sie sehen aus wie wir

Freaks ist ein US-amerikanisch-kanadischer Science-Fiction-Thriller aus dem Jahr 2018. Regisseure sind Adam Stein und Zach Lipovsky, die auch das Drehbuch schrieben.

Die siebenjährige Chloe lebt mit ihrem Vater in einem heruntergekommenen Haus. Alle Fenster sind verhangen, der Vater warnt Chloe stets eindringlich vor den Gefahren „da draußen“ und verbietet ihr das Verlassen der Wohnung und selbst Blicke durch die Fenster.

Er selbst verlässt das Haus nur gelegentlich, um neue Vorräte zu besorgen, und nimmt dabei eine Waffe mit. Chloe kennt nichts anderes außer dem Haus, in dem sie seit Beginn ihrer Erinnerungen lebt und in dem sie von ihrem Vater unterrichtet wird. Ihre Mutter Mary ist laut Aussage ihres Vaters tot. Ihr Vater hat ihr eine Scheinidentität eingetrichtert, deren Eckdaten (Name, Adresse, Hobbys) sie aufsagen soll, wenn sie jemals auf „die da draußen“ träfe. Nachts hat Chloe Wachträume von einer Person, die möglicherweise ihre Mutter ist, und vom Nachbarskind Harper, mit dem sie gegen dessen Willen Szenen eines normalen Lebens spielt.


Deutscher TitelFreaks – Sie sehen aus wie wir
OriginaltitelFreaks
ProduktionslandVereinigte Staaten, Kanada
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieAdam Stein,
Zach Lipovsky
DrehbuchAdam Stein,
Zach Lipovsky
ProduktionAdam Stein,
Zach Lipovsky,
Jordan Barber,
Mitchell Waxman
MusikTim Wynn
KameraStirling Bancroft
SchnittSabrina Pitre
Besetzung
Lexy Kolker: Chloe
Emile Hirsch: Vater
Bruce Dern: Allan
Amanda Crew: Mary
Matty Finochio: Steven Reed
Michelle Harrison: Nancy Reed
Ava Telek: Harper Reed
Grace Park: Agent Ray
Aleks Paunovic: Robert Kraigen

 

Als Chloe von außerhalb des Hauses eine Melodie hört, zerreißt sie ein Stück eines Vorhangs und wirft verbotenerweise einen Blick hinaus. Dort erblickt sie einen Eiswagen, der ihr Interesse weckt. Sie bittet ihren Vater so lange um Eis, bis dieser verspricht, ihr welches von „draußen“ zu besorgen. Beim Versuch wird er angeschossen und kehrt ohne Eis, aber mit einer schweren Schusswunde zurück. Chloe ist so auf das Eis fixiert, dass sie ihren verletzten Vater ignoriert und erstmals das Haus verlässt.
Das Grundstück rund um das Haus ist zugewachsen und verwildert. Es befindet sich in einem ruhigen Vorort in einer Stadt der Vereinigten Staaten. Auf der Straße trifft Chloe auf den Eiswagen. Der Besitzer, der ältere Mr. Snowcone, lockt sie mit der Aussicht auf Eis und den Besuch eines Spielplatzes in seinen Eiswagen. Er fährt sie zu einem Park und lässt sie den Spielplatz benutzen, während er sie fortwährend über ihr Leben ausfragt und dabei andeutet, Chloe verfüge über „besondere Fähigkeiten“. Tatsächlich geschieht Merkwürdiges: Als ein Polizist den Verdacht schöpft, dass Mr. Snowcone kein Verwandter des Mädchens ist und ihn verhaften will, kann Chloe ihn durch pure Willenskraft dazu bewegen, die Szene zu vergessen und seines Weges zu gehen. Auf dem Rückweg schenkt ihr Mr. Snowcone ein Foto einer Frau, das angeblich Chloes Mutter darstellt, und erklärt, dass es sich um seine Tochter handele und dass diese noch am Leben sei. Wieder zurück im Haus des Vaters entfremdet sich Chloe rasch von diesem. Sie fokussiert sich auf ihre Hoffnung, ihre Mutter zu finden, und macht deutlich, dass sie sich nicht mehr im Haus vor einer ihr unbegreiflichen Gefahr verstecken soll.
Bei einem weiteren Ausflug mit Mr. Snowcone stellt sich heraus, dass dieser nicht aus uneigennützigen Motiven handelt. Er nimmt Chloe mit zu einem Treffen mit der Polizistin Ray in einem Restaurant und bietet dieser Chloe als „besondere Person“ an unter der Bedingung, dass die Polizei sowohl Chloe als auch ihn zu einem nicht näher definierten Berg bringe. Die schockierte Chloe flüchtet in die Küche des Restaurants, Mr. Snowcone folgt ihr. Polizistin Ray bringt ihr Team in Stellung, um beide erschießen zu lassen, doch Mr. Snowcone kann mit Chloe aus der ausweglosen Küche flüchten, indem er Chloe und sich unsichtbar macht und anschließend im Eiswagen flieht. Chloe zwingt ihn durch Gedankenkraft, sie zu ihrem Vater zu fahren, der kurz vor ihrem Haus durch eine Zeitverzerrungsblase vor den Eiswagen springt. Es stellt sich heraus, dass Mr. Snowcone sein Schwiegervater ist. Aus Wut über die vermeintliche Entführung setzt er ihn im Haus fest.
Langsam fügen sich für den Zuschauer die Fäden zusammen: Durch ein unbekanntes Ereignis erlitten Menschen vererbbare Mutationen, die sie mit besonderen Fähigkeiten ausstatteten. Von der Regierung werden sie als „Freaks“ oder „Abnormale“ gebrandmarkt und gejagt. Die Freaks haben unterschiedliche Fähigkeiten. Chloes Vater kann Zeitblasen errichten und die Zeit so langsamer vergehen lassen, solange er wach ist. Er und Chloe leben seit sieben Jahren in ihrem Haus, während außerhalb des Hauses erst wenige Monate seit einem nicht näher definierten Vorfall vergangen sind, bei dem nach des Vaters Kenntnis seine Frau, Chloes Mutter, getötet wurde. Mr. Snowcone, mit richtigem Namen Allan, ist der Vater von Chloes Mutter und kann sich unsichtbar machen. Chloe kann Menschen ihren Willen aufzwingen. Es gibt einen nicht näher definierten „Berg“, zu dem Freaks von der Regierung gebracht werden und der aus nicht näher definierten Gründen ein sicherer Ort für sie zu sein scheint. Dort, so weiß Allan, befindet sich Mary, Chloes Mutter, und soll noch am Leben sein.
Chloe hat eine Vision ihrer Mutter, die in einem geheimen Laboratorium im Inneren des „Berges“ festgehalten wird und getötet werden soll. Der Vater und Allan können das Geschehen visuell verfolgen, Chloe kann sogar mit ihrer Mutter kommunizieren und einen Arzt, der die Mutter töten will, ausschalten. Sie übernimmt die Kontrolle über einen anwesenden Militär, lässt diesen die Mutter befreien und hilft ihr bei der Flucht durch die Gänge des Laboratoriums. Währenddessen konnte die Polizei die Spuren von Allan und Chloe zurückverfolgen, und Polizistin Ray klingelt an der Tür. Der Vater kann ihr kurzfristig eine harmlose Rolle vorspielen, die Ray aber schnell durchschaut. Sie schießt auf den Vater, trifft diesen lebensgefährlich und stürmt ins Obergeschoss, wo sie auf Chloe trifft. Sie schießt auf das Mädchen, die Kugel bleibt aber in der Luft stecken – der unsichtbare Allan hatte sich schützend vor das Mädchen geworfen und stirbt an der Schusswunde. Ray stirbt ebenfalls, weil Chloe ihr befiehlt, sich die Waffe unter das Kinn zu halten. Der ebenfalls tödlich verwundete Vater kann die heranstürmende Polizei mit letzter Kraft so lange aufhalten, bis Chloe ihrer Mutter die Flucht aus dem „Berg“ ermöglicht hat, dann trifft eine von der Regierung gelenkte Rakete das Haus. Der Vater stirbt, aber die eintreffende Mutter, die als Spezialfähigkeit fliegen kann, rettet ihre Tochter aus den Trümmern und fliegt mit ihr davon.




Regie:

 






 


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