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High Life

High Life ist ein Science-Fiction-Abenteuerfilm von Claire Denis. Im Film wird eine Gruppe zu dem der Erde am nächsten gelegenen Schwarzen Loch entsandt, um nach alternativen Energiequellen zu suchen.

Weit jenseits unseres Sonnensystems ist ein Raumschiff unterwegs. Es ist ein einfacher Kubus und trägt die Nummer 7. Die einzigen menschlichen Passagiere sind Monte und seine kleine Tochter Willow. Monte ist der letzte Überlebende der ursprünglich neunköpfigen Besatzung. Diese bestand aus ehemaligen Häftlingen, die der Todesstrafe oder einer lebenslangen Zeit hinter Gittern entgehen konnten, indem sie sich bereit erklärten, sich auf eine Reise zu dem der Erde am nächsten gelegene Schwarzen Loch zu begeben, um nach alternativen Energiequellen zu suchen.

Ziel der Mission war es, dessen Rotationsenergie zu gewinnen, die nach der Theorie des Physikers Roger Penrose in der Nähe eines Schwarzen Lochs gewonnen werden kann, und so die Menschen auf der Erde mit fast unbegrenzten Ressourcen zu versorgen. Einige Wissenschaftler auf der Erde zweifelten daran, ob die Mission die Probleme auf der Erde wirklich lösen kann.

OriginaltitelHigh Life
ProduktionslandDeutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge113 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieClaire Denis
DrehbuchClaire Denis,
Jean-Pol Fargeau,
Geoff Cox
ProduktionLaurence Clerc,
Oliver Dungey,
Christoph Friedel,
D.J. Gugenheim,
Andrew Lauren,
Klaudia Smieja,
Claudia Steffen,
Olivier Thery
MusikStuart A. Staples
KameraYorick Le Saux,
Tomasz Naumiuk
SchnittGuy Lecorne
Besetzung
Robert Pattinson: Monte
Juliette Binoche: Dr. Dibs
André Benjamin: Tcherny
Mia Goth: Boyse
Jessie Ross: Willow
Gloria Obianyo: Elektra
Lars Eidinger: Chandra
Agata Buzek: Nansen
Ewan Mitchell: Ettore
Claire Tran: Mink

Monte erstattet dem Bordcomputer täglich Bericht über die ihm zugewiesenen oder erledigten Aufgaben, woraufhin ihm 24 Stunden durch das Lebenserhaltungssystem zugestanden werden. Bei nahezu Lichtgeschwindigkeit ist es Jahre nach dem Start nicht sicher, ob ein Kontakt mit der Erde weiterhin besteht. Die Tage an Bord vergehen viel langsamer als auf der Erde, und alle Menschen, die Monte kannte, sind möglicherweise bereits tot. Monte muss nunmehr alle an Bord notwendigen Arbeiten alleine verrichten. Für seine Tochter Willow hat er improvisierte Spielsachen gebastelt und bereitet den Babybrei für sie aus dem Obst und Gemüse, das er im Garten des Schiffes anbaut. Wenn er sich für Einsätze außerhalb des Schiffes befindet, überwacht er Willow mithilfe der Bordkommunikation. In der Kühlkammer befinden sich die Körper seiner verstorbenen Missionskollegen, die er in ihre Raumanzüge steckt und durch die Luftschleuse entsorgt. Wenn Willow schreit, raubt ihm das fast den Nerv, doch nicht nur wegen ihr ist Monte die ganze Zeit standhaft geblieben. Er weiß, dass eine Rückkehr zur Erde nur sehr unwahrscheinlich ist und man sie hierüber belogen hat.

In Rückblenden erfährt der Zuschauer die Vorgeschichte. Die Bordärztin Dr. Dibs, die ihren Ehemann und ihre beiden Kinder umgebracht hat, ließ die männlichen Missionsmitglieder regelmäßig Sperma spenden und befruchtete damit die Frauen an Bord, in der Hoffnung, in der endlosen Leere des Weltalls Leben zu schaffen. Aufgrund der kosmischen Strahlung verloren die Frauen ihre Kinder entweder bereits vor der Geburt oder kurz danach. Während die restlichen Bordmitglieder regelmäßig in der „Fuck Box“, einem abschließbaren Raum, alleine ihre sexuelle Erfüllung suchten, entschied sich Monte für die Abstinenz. Daher gelangte Dr. Dibs zunächst nicht an sein Sperma. Ettore wird nach einer versuchten Vergewaltigung Boyses getötet.

Nachdem Dr. Dibs die Besatzung in einen tiefen Schlaf versetzte, mit Monte ohne dessen Kenntnis den Beischlaf vollzog, sein Sperma genommen und damit die ebenfalls schlafende Boyse befruchtet hatte, brachte diese ein gesundes Mädchen zur Welt. Zufrieden, in dieser lebensfeindlichen Umgebung ein perfektes Kind geschaffen zu haben, tötete sich Dr. Dibs selbst, indem sie ohne Raumanzug durch die Luftschleuse das Raumschiff verließ. Zuvor teilte sie Monte mit, dass er Willows Vater sei.

Mehr als 76.000 Erdentage nach Missionsbeginn ist Willow erwachsen geworden. Ihre Periode hat eingesetzt, und alles, was sie über die Menschheit weiß, ist das, was sie aus den Aufzeichnungen im Computer kennt. Ihr Kubus nähert sich mehr und mehr ihrem Ziel, als plötzlich ein anderes Raumschiff auftaucht. Es handelt sich um Kubus Nummer 6. Monte dockt an das andere Raumschiff an, geht an Bord, findet dort aber ausschließlich Hunde vor. Gerne hätte Willow einen der Welpen behalten, doch Monte überzeugt sie, dass das nicht geht. Willow und ihr Vater besteigen eine kleine Raumfähre und steuern diese in Richtung Schwarzes Loch.

  • Der Film kam am 5. April 2019 in die US-Kinos und am 10. Mai 2019 in die Kinos im Vereinigten Königreich. Der Kinostart in Deutschland erfolgte am 30. Mai 2019.





Regie:

 






 


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