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I Am Mother

I Am Mother ist ein US-amerikanisch-australischer Science-Fiction-Thriller von Grant Sputore, der im Januar 2019 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte und am 22. August 2019 in die deutschen Kinos kam.

Nachdem die Menschheit auf der Erde in einem Krieg ausgelöscht worden ist, nimmt ein humanoider Roboter in einer geschützten Wiederbesiedlungsanlage seine Arbeit auf. Die weitläufige Anlage wurde „vor den Kriegen“ von Menschen entworfen, um die Erde im Falle eines globalen Aussterbens neu zu besiedeln. Der Roboter nimmt einen der dort gelagerten 63.000 menschlichen Embryonen, legt ihn in einen Inkubator und erzieht das 24 Stunden später geburtsreife Kind, als sei er seine Mutter.

Das Mädchen glaubt, dass die Außenwelt unbewohnbar ist, und hält sich daher ausschließlich im Inneren der Einrichtung auf. Dort entwickelt es sich zu einem fröhlichen, intelligenten Teenager. Es übt Ballett, schaut sich alte Videos der The Tonight Show an, unterzieht sich einer strengen Ausbildung und lernt alles von der Anatomie bis zur Philosophie. Das Mädchen kann sich in der Anlage nur nachts ohne Aufsicht bewegen, wenn „Mutter“ sich mehrere Stunden lang aufladen muss.


Deutscher TitelI Am Mother
OriginaltitelI Am Mother
ProduktionslandAustralien, USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2019
Länge114 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieGrant Sputore
DrehbuchMichael Lloyd Green
ProduktionTimothy White,
Kelvin Munro
MusikDan Luscombe,
Antony Partos
KameraSteve Annis
SchnittSean Lahiff
Besetzung
Luke Hawker: Mutter
Rose Byrne: Originalstimme Mutter
Summer Lenton, Hazel Sandery: Kleinkind
Tahlia Sturzaker: Mädchen
Clara Rugaard: Tochter
Hilary Swank: Frau

 

Eines Tages findet es bei einem seiner Rundgänge in der Luftschleuse, die sie von der Außenwelt trennt, eine Maus, die nach einer Störung im Stromnetz des Komplexes hineingelangte. Doch der ungebetene Gast wird von der „Mutter“ unverzüglich in einer Brennkammer getötet. Eines Nachts taucht vor der Luftschleuse eine verletzte Frau auf und bittet um Einlass. Die Tochter lässt die verstörte Frau in die Anlage und versteckt sie zunächst vor „Mutter“. Die Fremde behauptet, dass sie zu einer kleinen Gemeinschaft von Überlebenden gehört, die sich in einer Mine verstecken würden. Sie sei von einem der Roboter angeschossen worden, die die unfruchtbare Welt jenseits der Wände des Bunkers überwachen. Dort würden sich die Roboter feindlich gegenüber den Menschen verhalten. Schließlich wird die Frau entdeckt, sie nimmt jedoch nur die Hilfe des Mädchens an, das ihre Wunden versorgt. „Mutter“ behauptet, dass das Projektil aus der Waffe der Frau stamme, sät Zweifel an derer Geschichte und verbietet der Tochter den alleinigen Kontakt. Das Mädchen findet jedoch zunächst heraus, dass die Geschichte der Frau stimmt. Bei weiteren Nachforschungen entdeckt sie, dass sie nicht das erste von „Mutter“ erschaffene Kind ist, ihre Vorgängerin aber die Anforderungen der Ausbildung nicht erfüllte und daher von ihr in dem Ofen vernichtet wurde. Währenddessen wird die Geburt eines weiteren Babys eingeleitet. Gemeinsam mit der Frau gelingt dem Mädchen die Flucht. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Frau nicht mit anderen Menschen in den Minen wohnt, sondern allein in einem Schiffscontainer am Strand. Sie selbst sei vor Jahren aus den Minen geflohen, da die Menschen dort sich gegenseitig umgebracht hätten.
Das Mädchen geht wieder in den Bunker zurück, auch um ihren mittlerweile geborenen Bruder zu holen und „Mutter“ zu überzeugen, sie beide wieder aufzunehmen. Vor der Bunkeranlage befinden sich bewaffnete Roboter, die sie jedoch passieren lassen. Im Bunker erfährt sie von „Mutter“ die wahre Geschichte: Die künstliche Intelligenz sei darauf programmiert worden, das menschliche Leben zu schützen, aber auch „ihre Schöpfer zu erhöhen“, woraufhin sie die Menschheit auslöschte, weil sie überzeugt war, dass die Menschheit sich selbst zerstören würde und die KI nun einen neuen, besseren Menschentyp schaffen müsse, der dann die Neubesiedelung der Welt starte. Außerdem sei die KI nicht nur in der „Mutter“, sondern über alle Roboter und die technischen Systeme der Anlage vernetzt. Während von außen Roboter versuchen, in den Komplex einzudringen, reißt das Mädchen das neugeborene Baby an sich, bedroht „Mutter“ mit der Waffe und bittet um eine Chance, es besser machen zu können. Überzeugt von der moralischen und ethischen Stärke der Tochter gibt die „Mutter“ schließlich nach und die Tochter erschießt ihren Roboterkörper.
Währenddessen hat ein Roboter durch ein Peilgerät die Frau in ihrem Container gefunden und klärt sie darüber auf, dass ihr Überleben bis zu diesem Punkt inszeniert wurde, damit sie unwissentlich der Agenda der KI dient und das Mädchen auf ihre Rolle vorbereitet. Da die Mission der Frau nun erfüllt ist, wird angedeutet, dass der Roboter sie ermordet.
In der letzten Szene läuft das Mädchen durch den Saal mit den Embryonen, für die sie nun selbst als Mutter verantwortlich ist.




Regie: Grant Sputore

 






 


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