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A.I. – Künstliche Intelligenz

A.I. – Künstliche Intelligenz ist ein Science-Fiction-Film von Steven Spielberg nach der Kurzgeschichte Supertoys Last All Summer Long von Brian Aldiss. Ursprünglich war dies ein Filmprojekt von Stanley Kubrick, das er aber vor seinem Tod an Steven Spielberg übergeben hatte. Der Film ist zugleich eine moderne Adaption des Pinocchio-Themas. Der Film startete am 13. September 2001 in den deutschen Kinos.

Mitte des 22. Jahrhunderts sind wegen umfassender Industrialisierung und Umweltverschmutzung die Polkappen geschmolzen. Um den Ressourcenverbrauch zu begrenzen, wurde die Anzahl der Kinder beschränkt und Lizenzen für Geburten eingeführt. Es gibt inzwischen Roboter, die ein Bewusstsein haben – sogenannte „Mechas“. Ein Prototyp einer neuen Serie der Firma Cybertronics ist David. Er hat die Gestalt eines elfjährigen Jungen und ist in der Lage, emotionale Bindungen aufzubauen und Menschen zu lieben. Die Firmenleitung beschließt, den Prototyp ihrem Angestellten Henry Swinton zu überlassen, dessen eigener Sohn mit geringen Überlebenschancen im Koma liegt. Durch die Aufnahme von David erhofft sich Henry, dass seine Frau Monica über den Verlust des eigenen Sohnes Martin hinwegkommt.

Deutscher TitelA.I. – Künstliche Intelligenz
OriginaltitelA.I. – Artificial Intelligence
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2001
Länge146 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieSteven Spielberg
DrehbuchIan Watson (Story)
Steven Spielberg
ProduktionSteven Spielberg
Bonnie Curtis
Kathleen Kennedy
MusikJohn Williams
KameraJanusz Kamiński
SchnittMichael Kahn
Besetzung
Haley Joel Osment: David
Jude Law: Gigolo Joe
Frances O’Connor: Monica Swinton
Sam Robards: Henry Swinton
Jake Thomas: Martin Swinton
William Hurt: Prof. Allen Hobby
Brendan Gleeson: Lord Johnson-Johnson
Jack Angel: Teddy (Stimme)
Ben Kingsley: Erzähler (Stimme)
Meryl Streep: Die Blaue Fee (Stimme)
Robin Williams: Dr. Know (Stimme)
Chris Rock: Mecha Comedian (Stimme)
 
Nach einer Art Probezeit beschließt Monica, David zu behalten. Daher aktiviert sie mit der so genannten Prägung (ein einmalig zu sprechender Code) die bedingungslose Liebe Davids zu ihr mit ganzer Hingabe. Eine einmal aktivierte Prägung kann nicht rückgängig gemacht werden, dieser Mecha kann auch nicht mehr an andere weitergegeben werden. Sollte die Familie ihn nicht mehr haben wollen, müsste er zu Cybertronics zurückgebracht werden, wo er zerstört wird.
Die Situation wird kompliziert, als Martin, der leibliche Sohn der Familie, aus dem Koma erwacht und gesundet. Es entwickelt sich eine eifersüchtige Rivalität zwischen David und Martin, in der Martin seine Machtposition bewusst ausnutzt. Die Familie ist emotional überfordert. Als David in einer Panikreaktion das Leben Martins gefährdet, beschließt Monica, dass David die Familie verlassen muss. Monica bringt es allerdings nicht fertig, David zum Hersteller zurückzubringen, wo er zerstört würde. Stattdessen entscheidet sie sich, David im Wald auszusetzen, um zumindest seine Zerstörung zu verhindern.

RollennameSchauspielerSynchronsprecher
DavidHaley Joel OsmentFilipe Pirl
Monica SwintonFrances O’ConnorUlrike Stürzbecher
Henry SwintonSam RobardsUwe Büschken
Gigolo JoeJude LawDietmar Wunder
Professor Hobby, der VisionärWilliam HurtJürgen Heinrich
KolleginApril GraceClaudia Urbschat-Mingues
Lord Johnson-JohnsonBrendan GleesonFrank-Otto Schenk
Martin SwintonJake ThomasGabriel Wanka
Syatyoo-SamaKen LeungPeter Flechtner
Blaue FeeMeryl Streep (Stimme)Dagmar Dempe
ComedianChris Rock (Stimme)Jan Odle
TeddyJack Angel (Stimme)Klaus Sonnenschein
Dr. KnowRobin Williams (Stimme)Peer Augustinski
ErzählerBen Kingsley (Stimme)Peter Matić
 
David gerät in die Fänge von Menschen, die ausgediente oder herrenlose Mechas zur Belustigung anderer bei sogenannten Fleisch-Festen (im Original Flesh Fair) zerstören, kann aber entkommen, weil er so menschlich wirkt. David sucht die Schuld für den Liebesentzug bei sich selbst und führt sein Unglück darauf zurück, dass er im Gegensatz zu seinem Stiefbruder kein echter Mensch ist. Aufgrund der Gutenachtgeschichten seiner „Mutter“ ist er mit der Geschichte des Pinocchio vertraut, in der eine mystische „blaue Fee“ die hölzerne Marionette am Ende in einen richtigen Jungen verwandelt. Er identifiziert sich mit Pinocchio und fasst den Entschluss, die blaue Fee zu suchen, um auch in einen „richtigen Jungen“ verwandelt zu werden. Der Antrieb für seine hartnäckige Suche ist die Überzeugung, dass er so die Liebe seiner „Familie“, vor allem seiner Mutter, zurückgewinnen wird. Treuer Begleiter auf seiner Odyssee ist ihm ein „Supertoy“ namens Teddy (ein hochentwickelter Teddybär, der laufen, denken und sprechen kann). Auf einem Teil seiner Reise begleitet ihn auch der Roboter Joe, ein Mecha, welcher sexuelle Dienste andient und seit dem Tod einer Kundin auf der Flucht ist.
Auf seiner Suche findet David schließlich eine mannshohe Dekorationsfigur in einem ehemaligen (und aufgrund der Polschmelze versunkenen) Vergnügungspark auf Coney Island, die seiner Auffassung nach die blaue Fee sein sollte. Er bittet sie immer wieder, ihn in einen echten Jungen zu verwandeln. Durch herabstürzende Metallteile wird er in seinem Unterwassergefährt gefangen. So vergehen 2000 Jahre, in denen eine Eiszeit stattfindet und die Menschheit ausstirbt. Die Mechas haben sich in der Zwischenzeit zu einer eigenen, hochentwickelten, humanoiden Form weiterentwickelt.[2] Bei archäologischen Ausgrabungen im Eis wird David entdeckt. Die neuen Bewohner der Erde sind sehr an Davids Erfahrungen interessiert, weil er der einzige aktive Mecha ist, der Menschen noch direkt gekannt hat. Der befreite und geweckte David geht hinüber zur auftauenden blauen Fee und berührt sie, woraufhin sie in viele Teile zerbricht.
Kurz danach findet sich David in seinem alten Zuhause wieder, wo er eine holographische Version der blauen Fee vorfindet. Erneut äußert David seinen Wunsch, in einen Menschen verwandelt zu werden. Die Fee, ferngesteuert durch die neuen Mechas, kann diesen Wunsch nicht erfüllen und bietet ihm an, stattdessen mithilfe von DNA-Überresten einige Menschen wieder zum Leben zu erwecken. David ist aber nur an Monica interessiert. In diesem Moment holt Teddy eine Locke hervor, die David einst von Monicas Haar abschnitt. Das pelzige Supertoy hatte sie sich damals angenäht. Eines der Wesen erklärt David zwar, dass die Wiederbelebung von Menschen aus DNA jedoch nur einen Tag lang funktionieren werde, da diese Menschen sterben, sobald sie eingeschlafen sind. David will dennoch seine Mutter wiedersehen und das Wesen erfüllt ihm den Wunsch. David und seine Mutter verbringen den ganzen intensiven Tag zusammen, und am Ende erklärt sie ihm, dass sie ihn immer geliebt hat. Am Ende des Filmes legt sich David neben seine eingeschlafene Mutter, schließt die Augen und erreicht zum ersten Mal „den Ort, wo die Träume geboren werden“.

Ursprünglich war dies ein Filmprojekt von Stanley Kubrick, das er aber vor seinem Tod an Steven Spielberg übergeben hatte. Der Film ist zugleich eine moderne Adaption des Pinocchio-Themas. Der Film startete am 13. September 2001 in den deutschen Kinos.
Steven Spielberg

 

Steven Allan Spielberg KBE (* 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Mit seinen Filmen wurde er der kommerziell erfolgreichste Regisseur aller Zeiten



 


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