Terminator 2 – Tag der Abrechnung

 Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Originaltitel: Terminator 2: Judgment Day) ist ein Science-Fiction-Film von James Cameron aus dem Jahr 1991 

 Ein Terminator des Typs T-800 (Modell 101) – ein Androide und das gleiche Modell, das im ersten Teil der Terminator-Filmreihe den Auftrag hatte, Sarah Connor vor der Geburt ihres Sohnes John zu töten – ist von der Widerstandsbewegung der Zukunft umprogrammiert und durch die Zeit zurückgeschickt worden. Seine Mission lautet, den zehnjährigen John Connor, den zukünftigen Anführer der Menschheit im Kampf gegen die von der künstlichen Intelligenz Skynet kontrollierten Maschinen, zu beschützen.
Gegenspieler dieses „guten“ Terminators ist ein Nachfolgemodell des T-800, ein T-1000, der den Auftrag hat, John Connor zu töten. Der T-1000 besteht aus flüssigem Metall, kann deshalb seine Form beinahe beliebig verändern und ist somit dem T-800 in entscheidender Weise überlegen. Er kann die Gestalt jeder Person, die er einmal berührt hat, annehmen und seine Körperteile auch in Hieb- und Stichwaffen umformen.


Der T-800 kommt nackt in der Gegenwart an und begibt sich zunächst in eine von Motorradrockern frequentierte Bar. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einigen Gästen eignet er sich Kleidung, eine Waffe und ein Motorrad an. Der T-1000 dagegen tötet nach seiner Ankunft in der Gegenwart einen Polizisten, nimmt dessen Gestalt an und bemächtigt sich seiner Pistole und des Polizeiautos. Mit Hilfe des Polizeicomputers erfährt der T-1000 die Adresse von John Connors Pflegeeltern.

Deutscher TitelTerminator 2 – Tag der Abrechnung
OriginaltitelTerminator 2: Judgment Day
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1991
LängeKinofassung: 137 Minuten
Special Edition: 153 Minuten
Ultimate Cut: 156 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieJames Cameron
DrehbuchJames Cameron,
William Wisher
ProduktionJames Cameron
MusikBrad Fiedel
KameraAdam Greenberg
SchnittConrad Buff,
Mark Goldblatt,
Richard A. Harris
Besetzung
Arnold Schwarzenegger: Terminator T-800
Linda Hamilton: Sarah Connor
Edward Furlong: John Connor
Robert Patrick: Terminator T-1000
Earl Boen: Dr. Peter Silberman
Joe Morton: Dr. Miles Bennet Dyson
S. Epatha Merkerson: Tarissa Dyson
Castulo Guerra: Enrique Salceda
Danny Cooksey: Tim
Jenette Goldstein: Janelle Voight
Xander Berkeley: Todd Voight
Leslie Hamilton Gearren: Twin Sarah
Ken Gibbel: Douglas
Robert Winley: Biker mit Zigarre
Dean Norris: SWAT-Teamleiter
Nikki Cox: Mädchen
Sven-Ole Thorsen: Wachmann im Einkaufszentrum
Michael Edwards: erwachsener John Connor
Michael Biehn: Kyle Reese (Nur Director’s Cut)

Der T-1000 spürt John in einem Einkaufszentrum in Los Angeles auf. Aber der T-800 erscheint, bevor der Angreifer zum Zug kommt, an Ort und Stelle und verschafft dem Opfer einen Vorsprung, indem er den T-1000 durch einen Zweikampf aufhält. Der T-1000 setzt sich allerdings durch und heftet sich mit einem schweren Lastkraftwagen dem Jungen, der auf seinem Kleinkraftrad flüchtet, an die Fersen. Der T-800 rettet John bei der anschließenden Verfolgungsjagd durch die Stadt und einen Hochwasserschutzkanal auf seiner Harley-Davidson und setzt den T-1000 für kurze Zeit außer Gefecht.
Der T-800 klärt John darüber auf, wer er selbst und was der T-1000 ist und welche Rolle der Junge als Erwachsener eines Tages spielen wird. Durch einen Anruf bei Johns Pflegeeltern finden er und John heraus, dass diese bereits tot sind. Da es zu den Missionsparametern des T-800 gehört, John Connors Befehlen zu gehorchen, fügt er sich dessen Anweisung, keinen Menschen mehr umzubringen.
Der Terminator begibt sich auf Verlangen des Jungen mit diesem in die Nervenheilanstalt Pescadero State Hospital, um Johns Mutter zu befreien, die dort seit einigen Jahren festgehalten wird. Sie hatte versucht, die Computerfabrik Cyberdyne in die Luft zu sprengen, nachdem sie (im ersten Film) von einem Terminator verfolgt worden war und ihr dadurch klar geworden ist, dass diverse Arbeiten von Cyberdyne im Bereich der künstlichen Intelligenz beim Krieg der Menschen gegen die Maschinen entscheidend den letzteren nützlich werden könnten. Der T-800 trifft auf Sarah, als sie gerade zum wiederholten Male einen Fluchtversuch unternimmt. Die Frau erschrickt zunächst, als sie plötzlich dem Terminator gegenübersteht. Nachdem ihr die wahren Verhältnisse mitgeteilt worden sind, hilft ihr der Terminator, assistiert durch John, bei der Flucht.
Der T-1000 erscheint ebenfalls in der Klinik und greift Sarah, John und den T-800 auf deren Flucht im Fahrstuhl und später mit einem Polizeiwagen an. Schließlich gelingt es, ihn abzuhängen und bei einer abgelegenen Tankstelle Sarahs Wunden und die Schäden am T-800 zu behandeln.
Als Sarah sich bei dem T-800 nach den Einzelheiten des kommenden Konflikts zwischen den Menschen und den Maschinen erkundigt, erklärt der Terminator ihr, wie und wann das Computerprogramm Skynet ein eigenes Bewusstsein entwickeln werde, dass ein gewisser Miles Bennet Dyson, Leiter der Abteilung für besondere Projekte bei der Cyberdyne Systems Corporation, die Verantwortung für das Projekt trage und dass Cyberdyne während des kommenden Krieges der größte Lieferant militärischer Computersysteme sein werde.
Das Trio rüstet sich daraufhin bei Enrique, einem in Mexiko lebenden langjährigen Freund Sarahs, aus, um Cyberdyne zu zerstören. Sarah, die einschläft, während John und der T-800 die Waffen auswählen, wird durch das erschreckende Traumbild einer über Los Angeles detonierenden Atombombe dazu veranlasst, alleine loszufahren, um Dyson umzubringen. John will das jedoch verhindern und folgt ihr zusammen mit dem T-800. Der Terminator deutet die Möglichkeit an, durch die Ermordung Dysons den Krieg abzuwenden, prallt damit bei John aber ab, der darauf pocht, dass das zu nichts führe und ein Mensch auch unter solchen Umständen nicht getötet werden dürfe.
Sarah erreicht als erste Dysons Haus und versucht, ihn aus dem Hinterhalt zu erschießen, verletzt ihn aber nur leicht. Als sie versucht, ihn in der Gegenwart seiner Frau und seines Kindes zu ermorden, bricht sie verzweifelt zusammen. John und der T-800 treffen darauf ein, verarzten Dyson und beruhigen dessen Familie. Dyson erfährt, welche Rolle er und Cyberdyne für die Zukunft spielen und dass sie für den Tod von mehr als drei Milliarden Menschen verantwortlich sein werden.
Wie sich auch herausstellt, beruht der wesentliche Inhalt von Dysons Arbeit auf den Überresten des ersten T-800. Dyson entschließt sich, seine Forschungen abzubrechen und bei seinem Arbeitgeber zu kündigen. Er ringt sich auch zu dem Entschluss durch, mit seinen Besuchern die Firma Cyberdyne vollständig zu zerstören, damit nicht ein anderer sein Werk zurückverfolgen und fortsetzen könne.
Nachdem der Arm und der Hauptprozessor des ersten Terminators aus dem Tresor von Cyberdyne geborgen sind, setzt der T-800 die in das Gebäude vordringenden Polizisten und deren draußen wartende Kollegen außer Gefecht, ohne einen von ihnen zu töten. Dyson wird jedoch von den Polizisten schwer getroffen und sprengt sich zusammen mit dem Material seiner Arbeit in die Luft.
Der T-1000 verfolgt Sarah, John und den T-800, die in einem gestohlenen Einsatzwagen fliehen, mit einem Polizeihubschrauber und einem Tankwagen bis in ein Stahlwerk. Aus dem umgekippten Tankwagen fließt Flüssigstickstoff. Er lässt den T-1000 gefrieren und unter einem Schuss des T-800 zerbrechen (mit dessen berühmt gewordenem Ausspruch „Hasta la vista, baby!“). Doch der T-1000 fließt aufgrund der Wärme wieder zu einem Ganzen zusammen und geht auf den T-800 los, der dabei schwer beschädigt wird, sich aber mit der Hilfe eines Notstromaggregats neu starten kann. Der Angreifer versucht, sich John in der Gestalt von dessen Mutter zu nähern, doch die echte Sarah taucht auf und verhindert dies. Als der T-800 mit der letzten Granate aus seinem M79-Granatwerfer den T-1000 trifft, kippt dieser nach hinten in eine Stahlschmelze und wird so endgültig zerstört.
Auf Anweisung des T-800 werden die Überreste des ursprünglichen Terminators ebenfalls in die Schmelze geworfen, um Technik und Programmierung zu vernichten, die zur Erschaffung von Skynet führen würde. Der T-800 erkennt jedoch, dass auch sein eigener Körper und sein eigener Chip eine Gefahr für die Menschheit darstellen und daher auch er selbst zerstört werden muss. Zum ersten und letzten Mal gegen den Willen Johns handelnd, verabschiedet er sich von diesem und von dessen Mutter, die ihn an einer Kette in die Schmelze hinablassen, da er sich nicht selbst terminieren kann.
In der letzten Szene des Films fährt die Kamera einen dunklen Highway bei Nacht entlang. Zu hören ist ein von Sarah Connor gesprochener Epilog:
 „Die unbekannte Zukunft rollt auf uns zu. Und zum ersten Mal sehe ich ihr mit einem Gefühl der Hoffnung entgegen. Denn wenn eine Maschine, ein Terminator, den Wert des Lebens schätzen lernen kann, dann können wir es vielleicht auch.“

  •  Der Film ist die Fortsetzung des Films Terminator aus dem Jahr 1984.

 

  • Terminator 2, auch einfach als T2 bekannt, war der erste Film, dessen Produktion über 100 Millionen US-Dollar kostete. Er spielte weltweit etwa 520 Millionen US-Dollar ein.






James Cameron

 

James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden





 


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