Crimes of the Future

Crimes of the Future ist ein früher Science-Fiction-Film des kanadischen Regisseurs David Cronenberg aus dem Jahre 1970. Der Film wird stets in Verbindung mit dem Film Stereo genannt.

 

Die Handlung des Filmes dreht sich um den Journalisten Adrian Tripod. Dieser ist vollends damit beschäftigt, den Tod nahezu aller Frauen der Erde zu untersuchen.

 

Tripod macht die Entdeckung, dass diese Sterbefälle möglicherweise als Auslöser ein giftiges kosmetisches Erzeugnis haben, welches von einem Unternehmen hergestellt wird, das zudem in ein internationales Netzwerk von minderjährigen Prostituierten verwoben ist.

Deutscher TitelCrimes of the Future
OriginaltitelCrimes of the Future
ProduktionslandKanada
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1970
Länge70 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieDavid Cronenberg
DrehbuchDavid Cronenberg
ProduktionDavid Cronenberg
KameraDavid Cronenberg
SchnittDavid Cronenberg
Besetzung
Ronald Mlodzik als Adrian Tripod
Raymond Woodley als Ray Woodley

Jon Lidolt
Tania Zolty
Jack Messinger
Paul Mulholland
William Haslam
William Poolman

 

David Paul Cronenberg (* 15. März 1943 in Toronto, Ontario) ist ein vielfach preisgekrönter kanadischer Filmregisseur. Sein Frühwerk war vor allem dem Experimental-, Horror- und Science-Fiction-Film zuzuordnen.

 

In den expliziten, Elemente des Horror- und Science-Fiction-Films einbindenden Arbeiten Parasiten-Mörder (1975) und Rabid – Der brüllende Tod (1977) stand der physische Horror im Vordergrund. Mit Die Brut (1979), seinem „autobiografischsten“ Film,  begann Cronenberg, psychologischen mit physischem Horror zu verbinden. Die Brut markierte auch die erste Zusammenarbeit mit dem Komponisten Howard Shore, der seitdem zu Cronenbergs festen Stamm von Mitarbeitern zählt, den der Regisseur im Laufe der Jahre um sich scharte, darunter Filmeditor Ronald Sanders, Produktionsdesignerin Carol Spier und Kameramann Mark Irwin[7], der 1988 durch Peter Suschitzky ersetzt wurde.
Seinen ersten größeren kommerziellen Erfolg verzeichnete Cronenberg mit Scanners – Ihre Gedanken können töten (1981), einen weiteren mit Die Fliege (1986), einem Remake des gleichnamigen Films von 1958. Mit Die Unzertrennlichen (1988), den er neben Die Brut und Die Fliege zu seinen persönlicheren Werken zählte,  trat die extreme Darstellung körperlicher Deformationen in seinen Filmen zusehends in den Hintergrund. Inhaltlich verschob sich die Gewichtung vom Horror- und Science-Fiction-Genre hin zum Filmdrama, auch entstanden die nachfolgenden Arbeiten mehrheitlich nicht mehr nach seinen Originaldrehbüchern, sondern nach literarischen Vorlagen. Naked Lunch (1991) basierte auf einem Buch von Cronenbergs favorisiertem Literaten Burroughs und war die erste Zusammenarbeit mit dem namhaften Produzenten Jeremy Thomas.





 


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